Weihnachtsstern Malta (2)

A Streets of Malta – Warum ich als Star durchgehen könnte

A Streets of Malta.
Schon ein kleiner Wahnsinn, was so passiert, wenn ich durch die Welt reise. Denn im Pauli-Stadion Hamburg fiel einem Lounge-Besitzer auf, dass ich doch genau die Ähnlichkeit von Bill Murray haben würde, wenn ich diese bestimmten Mützen trüge.
Wirklich witzig – von einem Holländer werde ich noch am airport angesprochen und mit dem The Eisman-Star Wim Hof „verwechselt“! Dieser Typ hat ne Methode entwickelt, wie man sein Immunsystem selbst beeinflussen kann. Vielleicht hinterlasse ich mit meinem aktuellen Aussehen einen harten Eindruck, jedoch bin ich komplett weich im Kern. Beeindruckend finde ich es jedoch, wie andere mich sehen und erleben.
Echt populär. Einige Orte erkannte ich wieder, denn sie dienten als Drehorte von „Troja“ mit Brad Pitt oder „Wicki und die starken Männer“. Das bedeutet, dass viele Prominente, und wenn ich das sage, dann meine ich das auch, regelmäßig ihre Zeit hier verbringen. Eine mega Yacht liegt wie eine in weiß gekleidete Lady im Hafen. Es soll die des russischen Oligarchen Roman Abramowitsch sein. Bill Murray oder Tom Hanks sollen hier ab und an gesichtet worden sein, als sie durch die Straßen schlenderten oder in einem Restaurant verweilt haben.

Auf Malta wächst der Weihnachtsstern am Straßenrand und in Gärten, weil es keinen Frost auf der Insel gibt, weil die Temperaturen sogar im Winter sehr angenehm sind und bei 17 °C liegen. Er könnte sich als ein Mitbringsel eignen, wenn man zu einem privaten Essen „eingeladen“ ist. Dass das Wort allerdings nicht so gemeint ist, in manchen Ländern eine ganz andere Bedeutung erfährt, kann zu großen Verwirrungen sorgen. Mal ganz ehrlich, wenn ich eine ausspreche, dann habe ich schon alles bezahlt und eingekauft. Auf Malta ist es so, dass zwar die „Location“ und die Ausrichtung zur Verfügung gestellt werden kann, das Essen, zu welchem gebeten wurde und die Getränke müssen kurzfristig selbst mitgebracht werden. Verstehe das wer will, ich nicht. Hier gilt der Spruch: „Gehe raus aus Deutschland und die Welt steht dir offen“ nicht mehr ganz.

Valletta.
Weihnachten ist kein besonderes Ding, besonders nicht hier. So, wie der Strauch auf dem Bild, kann ich auch mein Gefühl wiedergeben. Zwar ist eine kleine Einkaufsstraße mit ein wenig Deko verziert, steht irgendwo ein mikrig-leuchtender Baum herum, aber das soll in diesem Jahr auch das erste Mal so sein, erzählt mir eine Malteserin. Immerhin – Eine ganze uniformierte Hundertschaft entert im lauten Gleichschritt, mit Pauken und Trompeten unterstützend die Innenstadt und will später Spenden sammeln. Der schicke Armee-Look wird durch Rucksack und Weihnachtsmütze ergänzt, macht so richtig was her.
Ansonsten erschlug mich bei meinem Debüt-Besuch in der Kultur-Hauptstadt 2018 diese beeindruckende Kulisse dermaßen, dass ich diese Masse an Kultur gar nicht verarbeiten konnte. Was für ein Glück – Auf meiner Erkundungsreise der seit 1980 unter Weltkulkturerbe stehende, durch die UNESCO geförderte Kultur-City, steht mir ein ganz wichtiger Guide zur Seite: Pere. Den habe ich völlig unkompliziert und ohne Tinder gefunden. Er ist Franzose und studiert Geschichte, ist so voll auf dem Laufenden, was die jahrhundertalte History betrifft. Er berichtet in langen Atemzügen, welches Gebäude wann, warum und in welcher Funktion errichtet wurde. Mit erwähnenswert das Open-Air-Theater, welches oft zerstör wurde und zum Neuaufbau man noch keine Gelder verwenden wollte, es aber teilweise bis zu tausend Plätze haben kann, wenn man es will…
Wer ihn buchen möchte, ICH kann ihn vermitteln.