Barista Yuri Marschall zeigt Online Redakteur Jörn Ehrenheim, wie der Milchschaum heute gemacht wird…

Baristas, Moccktails, KRAFT-Burger – MEINE INTERNORGA

Süffige Biere von BLOCKBRÄU, gesunde Burger von KRAFT und kalter Kaffee im Tonic-Mix – wenn diese Zutaten zusammengemischt werden, dann sind wir auf der INTERNORGA 2019, die komplett mit Ständen ausgebucht war! Was richtig Spaß gemacht hat, zu entdecken, wer wieder voll verkackt hat, das lest ihr hier:

„Wir müssen sogar in nächster Zeit anbauen…“, sagt der Chef in einem Interview mit Johann Lafer, der sich über einen enormen Zuwachs an Ausstellern erfreut. Zelte sind ja schon dazu gekommen, aber nun soll noch eine weitere Halle in Planung gehen, um diesen Trend mitmachen zu können.

(Nicht) Alles ist kalter Kaffee!

Haben Sie schon mal etwas von Kaffee-Cocktails gehört? Mocctails waren auch für mich neu. Mann kann sie mit oder ohne Alkohol oder Tonic mixen, Ingwer oder andere Zutaten dazugeben. Der Einfallsreichtum hat hier wirklich keine Grenzen.
„Waaaas, du trinkst kalten Kaffee…?“, höre ich noch meine Oma sagen. Damals war das verpönt. Ebenso war das damalige Milchaufschäumen, indem man den Heiß-Luft-Stab in der Schale hoch und runterzog, um eine feste und blasige Masse zu bekommen, richtig, heute ist es falsch! Je sahniger und feiner, das ist salonfähig.

Auch das bleibt das große Ding auf der INTERNORGA.
Schon in den 90-ern saß ich als Shaker-Lehrling in der Cocktail-Schmiede HAVANNA Bar, die, vom ehemaligen Bar-Profi Sterzinger. Damals waren der Immobilienmakler Becker und der gebürtige Österreicher dicke Freunde. Unter seinen Spirituosen-Künstlern erlernte ich das Mixen und zusammenschütten von Alkohol und Säften, die noch mit Obst dekoriert wurden.

Aber jetzt kommt´s: die Hauptzutat ist HEUTE kalter Kaffee! Zum zweiten Mal infolge traf sich alles in der Genuss Arena, in der sich viele Bohnen-Labels unter einem Dach vereint haben.
Baristas zeigen uns in Lern-Kursen, wie mit dem Pulver am besten umgegangen wird und was beim Aufschäumen der Milch mit 3,5% Fettgehalt beachtet werden muss, damit sie sahnig und diese vollmundige Konsistenz behält. Dazu traf ich den Barista Yuri Marschall, der mich nach `allen Regeln der Kunst´, wie man ja so schön sagt, unterrichte. „Ich verbrauchte zum Üben mehr als 300 Liter Milch„, sagte er zu einem Wochenblatt.

Das FICKEN Team von der E F A G Gmbh mit dem Quitscheentchen.

Darf es Ficken oder Lecken sein?

FICKEN ist ein Gebräu aus einer Likörschmiede mit dem Namen E F A G GmbH. LECKEN und Co. sind eine Art „Mädchenschnaps“, die nach Pflaume oder auch Kirsche schmecken können. Wer diese „Genussmittel“ nicht kennt, kann, so wie ich es einmal erlebte, in Schwulitäten kommen. Auf dem Kiez lernte ich ein Girl kennen, mit der ich angeregt ins Gespräch kam. Die meinte: „Komm´, ich lade Dich auf ´n Ficken ein!“ Wow, dachte ich so; das ging ja schnell: „…und wo…?“ Sie: „Im Goldenen Handschuh, gleich am Tresen!“ In dieser Absturzkneipe, die Rund um die Uhr aufhat, hängen die Schriftzüge nämlich schon im Fenster. Enttäuscht war ich dann doch, als es sich NUR um einen Kurzen handelte. Ein Trost war er allemal.

Einen Burger vom KRAFT Heinz Food Service.

Burger bleibt im Geschäft

Der Hammer, wenn`s ums Essen geht, war der Burger-Stand bei KRAFT Heinz Food. Eigentlich geht es da ja „nur“ um die köstlichen Soßen, die allerdings schnell ein wenig zur Nebensache geraten können. Denn zum Mittag traf sich hier alles, der was Gutes haben wollte: Caprese Bowl, Burger mit Salat oder ohne, mit Käse oder ohne Patty – alles möglich. Dazu ne Cola oder ein Bierchen – die Stimmung steigt.

Es gibt aber auch andere Beispiele:
Bei BÄKO ist nicht jeder Herzlich Willkommen, darf man sich nicht über eine Strategie des Lebensmittelherstellers erkundigen. Wer als KUNDE keinen Termin hat, fliegt achtkantig und laut vom Stand! Rrruumms, so schnell kannst du gar nicht gucken, da spielt sogar einer der Chef persönlich den Türsteher. „Nasshauer wollen wir hier nicht haben…“, ist der Standardspruch, gerade am Dienstag, am letzten Internorga-Tag. Ich entschuldige mich höflich und verspreche aber hoch und heilig, dass ich mich nieee wieder für dieses Unternehmen interessieren möchte…