35 Jahre Live Aid und QUEEN-Film: Bowie holte Kohle rein!

Der Film hat einige Ungereimtheiten, wie auch noch einmal Bob Geldof im ZDF-Interview erklärte. Nicht Freddie Mercury, sondern David Bowie sorgte für die absolute Spendenflut, die er bei Live Aid durch den Zwang auslöste, den verstörenden Hunger-Film schauen zu müssen, der zeigt, warum das Geld fließen sollte…

Im Kino verpasst? Auf Blu-ray ein Highlight! Wow, dieser Film ist zeitlos und war eine irre Musik-Reise von Queen, die mich am Ende sogar ein paar Tränen wegdrücken ließ – „BOHEMIAN RHAPSODY“ ist mit seinem echt klaren-gutem Sound ein verdammt guter Home-Kino Tipp zu CORONA!

Anfangs war ich echt erschrocken,

…über die aalglatte Mimik des Schauspielers Rami Malek. Sah so Freddie Mercury allen ernstes aus, damals, in den Siebzigern? Sicher nicht. Eher schaute ich auf das Cover und prüfte, ob ich wirklich den richtigen Film bestellt hatte. Denn ein paar Szenensprünge später, als er in die Band aufgenommen wird, glaube ich eine Kopie von Mick Jagger zu sehen.

Aber, als ich mich nach einer viertel Stunde an sein Wesen gewöhnte, war ich mittendrin, in diesem emotionalem Musik-Spektakel. Und eines ist richtig: den Menschen hinter dem Lead-Singer kannte wohl kaum einer. Deshalb ist es interessant zu sehen, wie der Erfolg, die Wesensveränderung durch Alkohol und Drogen und die Krankheit einen der bekanntesten Künstler der Welt kaputtmachten.

Sicher hätte ich mir noch ein paar mehr Nebenschauplätze gewünscht, sowie gleichzeitig mehr an Fakten. Diese Dramaturgie hätte ruhig drei Stunden gehen können – gegen jede Regeln. Schließlich war bei der Renaissance der Songs auch mindestens einer dabei, der sechs lange Minuten ging. Wisst ihr welcher?

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Steht zur Verlosung zum Queen-Film: Bohemian Rhapsody.

Bild und Sound sind die BD wert

Aber nur im englischen Original. Zwar klingt der Sound auch im Deutschen Synchron sauber, jedoch ist die Übersetzungsqualität der Dialoge gruselig und teilweise von Sprechern übernommen worden, die sich sonst an Komiker, wie Ben Stiller und Co heranwagen. Und das ist traurig, unglaubwürdig und höchst peinlich, besonders dann, wenn Sinne abgeändert werden und Diskussionen da hin verlaufen, die sich in der Englischen Version ganz woanders hinbewegen! Die Wucht der Konzert-Szenen holt das wieder raus – zum Glück. Da sind 10,-€ dann doch verschmerzbar, wenn über die Home-Anlage Stadion-Flear übertragen wird.

Am Ende steuert alles auf LIVE AID zu

Mehr als zwei Stunden zeigt dieses Melodrama eine Band, die sich durch die Experimentierfreude und Risikobereitschaft in eine Familie geformt hat, die Anfang der Achtziger komplett wieder zerstört wurde. Zwar hat QUEEN sich nie aufgelöst, sondern nur „pausiert“. Bis zum grandiosen Anruf Bob Geldofs, der sich nicht nur um die Bands um das Event LIVE AID kümmerte, sondern auch der Organisator war. Und wumms – da waren die Vier wieder und legten einen Gig hin, als wenn es nie was anderes gegeben hätte. Dazu suchten sie die Songs ganz gezielt aus, denn nur 17 Minuten hat jeder Künstler on Stage, um Gas zu geben. Am Ende sehen wir also genau dieses Erlebnis in kompletter Länge – nachgespielt. Und das kickt total…

Der ROLLING STONE will nun wissen, dass es zehn Dinge in dem Streifen gäbe, die NICHT der Wahrheit entsprechen würden. Dabei kann man auch ein wenig kleinstirnig sein, denn ob er seine Frau nun ein paar Minuten später oder vor seinem ersten Auftritt kennenlernte, ist doch nun wirklich so gut wie egal. Aber ein Fakt währe schon verherend, wenn der vertauscht worden wäre: Freddie soll lange NACH LIVE AID erst erfahren haben, dass er AIDS habe. So wollen es die Redakteure der Rollenden Steine wissen.

Fazit.

Dieser Einblick in die Seele von Freddie Mercury ist wirklich schon beeindruckend, auch wenn mich die Maske von Rami Malek in den ersten Minuten eher an Barbie Ken erinnerte. Das hätte ich nicht erwartet. Aber dann kommt die Story gut in Fahrt und vereinnahmt mich total! Gegen aller Kritik lässt sich dagegensetzen, dass dieser Film knapp eine Milliarde US-Dollar eingenommen, Golden Globes und Oscars gewonnen hat und von den meisten Fans geliebt werden dürfte.

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