Buda8

Hummusbar Budapest – von der Kichererbse zum HotSpot

Budapest. Hummusology zum nachlesen und testen.
Die letzten 5-6 Jahre boomte es in Budapest, was Neueröffnungen an Bars und Restaurants angeht. Der grau-schwarze Kommunismus ist wahrscheinlich und endlich auch aus den Köpfen derer entschwunden, die versuchten an ihm festzuhalten. Neue Häuser entstehen, Mode wird gemacht und gezeigt und food ist ganz groß geschrieben. Als ich so durch die Straßen schlenderte und die Hummusbar betrat, spürte ich den Tel Aviv-Spirit, ohne zu wissen, was mich erwartet.

Ein Treffen mit Aviad.

Ich verabredete mich mit einem der Begründer der neuen und immer größer werden Franchise-Kette und talkte mit ihm, während er gleichzeitig auftischen ließ. Mich interessierte seine Story, wie er es geschafft hat, dieses, sagen wir mal, Imperium zu gründen.

Aviad, einer der Inhaber lädt mich ein und tischt persönlich seine Spezialitäten auf...

Aviad, einer der Inhaber lädt mich in sein Flaggschiff-Store ein und tischt persönlich seine Spezialitäten auf…

Vor 15 Jahren kam Aviad aus Tel Aviv in die ungarische Hauptstadt und eröffnete mit seinem Partner eine Hummusbar, ganz klein und mit minimalem Aufwand, in irgendeiner Nebenstraße. Damals waren sie die Einzigen, die sowas hier angeboten haben. Für mich findet er sogar alte Bilder und zeigt sie. Die Idee und Farben von damals ähneln ein wenig denen von heute.
Später wagten sie ein Flaggschiff zu beziehen, in der Oktober 6, Str. 19. Das schlug so gut ein, dass beschlossen wurde, zu Expandieren und eine große Marke daraus zu machen.

Von der Kichererbse zum Hotspot.

Das Logo, eine Kichererbse im angelehnten Comic-Style, eingraviert in ein kleines h, ist das Wiederkennungssymbol, welches sichtbar konzeptionell in allen, mittlerweile 14! Läden auf den Wänden eingearbeitet wird. „Das hat ein Engländer in unserem Auftrag designt und sogar Preise damit gewonnen.“, sagt der Israeli stolz. Sogar das Toilettenzeichen ist so ein richtiger Hingucker. Gleichzeitig ist in Verbindung mit der Geschichte seine Hummusology fett und unübersehbar für jeden nachzulesen, die immer frische Produkte verspricht und das Essen als eine Art an Meditation vermitteln möchte, die „peaceful practice“, also übersetzt: mit Liebe angerichtet und serviert wird.

„Ich verstelle mich nicht und arbeite in Jeans und T-Shirt. Wir sind ein sehr familiäres Unternehmen. Bei uns in Israel ist es so; ich lade zum essen ein und wer es mag, mit dem unterhalte ich mich. So ist eine Art an Geselligkeit, mit positivem Fluss an Energy gegeben, die ich mit nach Budapest gebracht habe, denn genauso mache ich es auch hier. Außerdem probiere ich immer wieder neue Kreationen aus, um den frischen Spirit zu erhalten. Darum haben wir auch eine aktuelle Karte, gerade erst im September 2017 eingeführt…“, so Aviad zu mir.

Leicht angebrannt gehört zum guten Ton.

Zum Einstieg kommt immer der berühmte Eistee, den es für jeden for free gibt. Das ist der sogenannte Willkommensgruß. Die Auswahl hat es wirklich insich. Ich probiere eine Salatmischung, selbst zusammengestellt und dann den Hummus Shawarama, mit Chicken inside. Dazu natürlich das Falafel-Brot, welches an einer Ecke leicht angebrannt ist. Aber das gehört zum guten Ton, lerne ich schnell. Wirklich lecker. Danach ein MALABI-Dessert, eine Art Vanille-Pudding mit einem touch of rose water…! Wow.
Die offene Küche weckt ebenso ein unglaubliches Vertrauen, sodass die Besucher (fast) blind bestellen, was sie auf der Karte mögen.

Ein heißer Tipp, wer in Budapest unterwegs ist:
Hummusbar, mittlerweile 14! Mal in der Ungar. Hauptstadt
Flaggschiff -Store in der Oktober 6, Str. 19, Budapest
HOTSPOT