Im Talk mit ALEXANDRA PFEIFER zu INTO THE BEAT

Im Talk mit Hauptdarstellerin ALEXANDRA PFEIFER zum Kinostart von INTO THE BEAT – Dein Herz tanzt, der am 16.07. in den deutschen Kinos startet, der in HH und Leipzig gedreht wurde. Wir plauderten digital mit der Schauspielerin und wollten wissen, warum Tanzfilme so anziehend sind und viele Dinge mehr:

TouchYou.de:
Erkläre uns, wenn jemand keine Ahnung vom Tanzen hat; performt sich der sterbende Schwan oder moderner Beat Street besser? Ich meine, beide „Stile“ draufzuhaben, ist schon eine enorme Leistung!?

Alexandra: Beide Stile sind einfach total unterschiedlich. Aber genau das mag ich so daran und das brauch ich irgendwie auch als Ausgleich. Generell kann man nicht sagen, was sich besser tanzen lässt, ich glaube das muss jeder/jede für sich herausfinden. Ich liebe die Strenge im Ballett, aber auch diese Leichtigkeit und grazile und feine Art. Genauso liebe ich es aber auch, im Hip Hop einfach mal loslassen zu können und eine andere Seite von mir zu zeigen.

Im Talk mit Alexandra Pfeifer zum Kinostart von INTO THE BEAT – Dein Herz tanzt. 

TY.de: Bist Du also ausgebildete Tänzerin oder hast Du lange für diese Rolle trainieren „müssen“ und kannst du außerdem beschreiben, warum DU diese Rolle haben wolltest?

A: Das Tanzen war schon immer ein großer Teil von mir. Ich habe schon immer nebenbei getanzt, seit ich klein war. Momentan studiere ich auch Musik- und Tanzpädagogik in Salzburg. Ich hatte also schon eine gute Basis glaube ich, auf der wir für den Film aufbauen konnten, doch trotzdem war 3 Monate lang tägliches Training angesagt in Berlin. Wir mussten eben richtig fit werden für den Dreh und sollten auch in so viele verschiedene Tanzstile wie möglich wieder reinkommen, um einfach eine breite Basis an Stilen zu beherrschen.

Ich habe mich von Anfang an sehr mit der Rolle identifizieren können, aufgrund vieler Dinge ehrlich gesagt. Ihre Art, ihre Familie, aber vor allem das Tanzen, waren so die größten Gemeinsamkeiten. Ich habe selber auch als Jugendliche irgendwann gemerkt, dass mir das Ballett nicht ausreicht und ich einfach Kontraste, wie z.B. Hip Hop, brauche. Das macht mich einfach glücklich und erfüllt mich, genau wie Katya.

TY.de: Ihr habt mit eurer beeindruckenden Tanz-Liebes-Geschichte sogar mir ein feuchtes Auge abgedrückt, und zwar vor Rührung. Hat sich auch privat eine eher engere Freundschaft durch das monatelange Tanz- und Choreografie-Training zwischen Euch entwickelt?

A: Auf jeden Fall! Yalany und ich haben uns direkt beim Casting schon richtig gut verstanden. Irgendwie hat die zwischenmenschliche Chemie einfach gepasst, das haben wir beide sofort gemerkt. Ich glaube, das war auch ein großer Punkt, warum wir beide ausgewählt worden sind. Und das hat es natürlich auch viel leichter gemacht, so intensiv und lange gemeinsam zu arbeiten. Wir sind echt ein gutes Team!

TY.de: Der Film spielt ja überwiegend in Hamburg. Hast Du mit dieser trocken-kühlen Hansestadt-Mentalität selbst so deine Erfahrungen gemacht oder lebst Du in einer anderen Stadt, wie Leipzig, die viel netter ist?

A: Ach Ich mag Hamburg sehr! Könnte mir auch vorstellen dort sogar mal für eine Zeit zu leben… Ich bin in Stuttgart geboren und aufgewachsen. Seit 2 Jahren wohne ich aber in Salzburg und studiere dort. Das ist eine unfassbar schöne Stadt! Meine perfekte Studentenstadt.

TY.de: Ich liebe den kubanischen Film YULI sehr und habe ihn mehr als zehn Mal auf Blu-ray und im Kino gesehen und darüber auch auf meinem Blog berichtet. Was meinst Du – warum beeindrucken und fesseln uns Tanzfilme so, mich als Zuschauer und (wahrscheinlich) Dich als Schauspielerin?

A: Tanzfilme sind irgendwie was ganz Eigenes. Entweder man mag sie oder eben nicht, haha…
Ich glaube, das was Tanzfilme so besonders macht, ist natürlich der Tanz, ganz klar. Und dass man aber auch immer so gut in die Geschichten eintauchen und sich emotional mitreißen lassen kann. Die Geschichten sind oft doch sehr „klassisch“, Genrefilme eben. Doch genau das ist auch so schön! Sie funktionieren irgendwie immer, egal in welchem Alter. Die Zuschauer können genießen und in die Geschichte eintauchen. Und vor allem kann Tanz so faszinierend sein! Ich glaube Tanz bewegt jeden Menschen und ist einfach schön anzusehen. 

TY.de: Welches sind DEINE persönlichen Top 5, wenn es um Tanzfilme geht?

A: Hmm… Zu meinen Top Tanzfilmen gehören auf jeden Fall „Black Swan“, „Yuli“, „Footloose“, „Billy Elliot“, „Save the last Dance“ und „Center Stage“ dazu. Die habe ich früher auch einfach schon immer gern geschaut.

TY.de: Hast Du Movies als Vorbild genommen oder geschaut, um Dich mehr oder weniger auf die Rolle vorzubereiten? Wenn ja, welche waren es?

A: Ohja, wir mussten ziemlich viele Filme gucken, um zu lernen und zu beobachten. Ich habe mir z.B. „Black Swan“ öfter angeschaut. Natalie Portman spielt die Rolle einfach großartig und ich konnte mir viele Kleinigkeiten abgucken oder schauen, wie sie Dinge umsetzt und spielt. Es ist auch so faszinierend, wie sie die Körperlichkeit einer Tänzerin so unfassbar gut umgesetzt hat, da sie ja eigentlich keine Tänzerin ist. Ansonsten habe ich mir auch die Serie „flesh and bone“ angeschaut. Einfach um sich wirklich nochmal Kleinigkeiten einer Tänzerin bewusst zu machen und genau zu beobachten.

Online-Redakteur Jörn Ehrenheim talkte mit Alexandra Pfeifer online.