Mareike Weisenfeld

In der FOOD-Kolumne: DAS SUPPEN–INTERVIEW

Food-Kolumne: -FELD&(A)EHRE-.
VITAL COACHING! 
Zutaten oft direkt vom (Weisen)FELD.
Ernährungsberaterin
 Mareike Weisenfeld, die das gesunde Zubereiten von Lebensmitteln gelernt hat, trifft auf Online-Redakteur Jörn Ehrenheim, der neue Trends und ihre Wissenschaft aufgreift und zu „Papier“ bringt. Beide tun sich zusammen, um ihre neue FOOD-Kolumne -FELD&(A)EHRE- zu starten.

DAS SUPPEN–INTERVIEW

Wir plaudern sozusagen aus dem Suppentopf, der als ein Support für das Immunsystem zu verstehen sein kann. Was die gute Gemüsesuppe mit dem richtigen „Stoff“ alles kann, das erklären wir hier:

Dem Körper spendet sie Kraft, dem Geist Ruhe. Man muss nicht erst erkältet sein, um in den Genuss der positiven Effekte einer guten Gemüsesuppe zu kommen. Dennoch, sobald sich eine solche ankündigt, kann eine immunstärkende Suppe wahre Wunder wirken.

Man sagt ja so schön; ´die Suppe vitalisiert`. Kannst du das mal näher erläutern?

,,Ja, vorausgesetzt man verzichtet auf Instantbrühe & co. Denn Suppen mit echtem Gemüse haben eine hohe Nährstoffdichte, da die Mineralstoffe und Vitamine, die bei der Zubereitung von Gemüse ins Kochwasser übergehen, erhalten bleiben. Darum ist das genüssliche Löffeln gegen den Stress wichtig. Nicht schlingen, sondern ein bewusstes und angemessenes Esstempo entwickeln.
Durch Genuss und Entschleunigung werden so auch die innere Balance und Stabilität unterstützt.“

Also zahlt sich das Kochen  mit gesunden Zutaten auf jeden Fall aus?

„Fertigprodukte sind Tabu! Stattdessen gibt es viele frische Kräuter, die nicht nur Geschmack, sondern auch Nährstoffe in die Suppe bringen. Nur, wer sein Süppchen selber kocht, kann wissen was drinsteckt und schützt den Organismus vor Zucker, künstlichen Aromastoffen und Glutamat. Denn schließlich soll er sich um Abwehr und Regeneration kümmern können und sich nicht noch mit anderern, belastenden Stoffen herumschlagen müssen.“

Du sprichst oft von natürlichem Doping. Warum?

„Schon die Pharaonen wussten, dass die Arbeiter beim Bau der Pyramiden leistungsfähiger und weniger oft krank waren, wenn man ihnen scharfe Gewürze in das Essen gab. Die ätherischen Öle und sogenannte Scharfstoffe wirken durch ihre kreislaufanregende und desinfizierende Wirkung sowohl leistungssteigernd, als auch schützend gegen Krankheitskeime.“

Warum hilft Ingwer gegen Erkältungen und grippalen Infekten?

„Seine Wirkung ist unter anderem bei Erkältungen belegt. Die Gingerole – das sind organische Verbindungen, die in der Ingwerwurzel vorkommen und unter anderem eine antientzündliche Wirkung haben – sind chemisch betrachtet der Acetylsalicylsäure (Aspirin) sehr ähnlich und wirken schleimlösend, entzündungshemmend und wärmend. Das hilft bei Fieber, Gliederschmerzen und Abgeschlagenheit.“

Das Ingwer-Bad soll sogar wie kleine Wunder wirken…?

„So ist es. Äußerlich angewandt lindert Ingwer auch Schmerzen und Krämpfe. Dieses Bad hat sich in der traditionellen chinesischen Medizin über Jahrtausende bewährt.
Einfach ein großes Stück (15cm) in grobe Stücke schneiden, mit einem Liter heißen Wasser übergießen und 15 Minuten ziehen lassen. Anschließend das „Ingwer-Wasser“ in das Badewasser geben.
Doch bei aller Schärfe – Besonderen Einfluss auf die Gesundheit hat  eine positive, lebensbejahende Grundeinstellung. Es ist erwiesen, dass eine bewusste und optimistische Lebensführung ebenfalls immunstärkend wirkt und einen weniger anfällig für Krankheiten sein lässt. Deshalb – tragt stets Sonne im Herzen!“, so die Ernährungsberaterin Mareike Weisenfeld.