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Der (Justin) Bieber-Gig – Hamburg kreischte sehr laut

Der (Justin) Bieber war in der Stadt. Eine coole Dance-Show legte der ein, wie im Film Streetdance: New York, den ich mir gerade auf Blu-ray angeschaut habe. 

Vor der Tür wurde ich von einigen Müttern, die mit ihren Töchtern da waren, angesprochen, ob ich nicht noch irgendwelche Karten da hätte. Nein, die hatte ich nicht. Daran war jedoch zu sehen, wie angesagt der Teenie-Schwarm, der auf seiner Tour auch Hamburg besuchte, doch noch immer ist.

Was für ein Kreischalarm in der total ausverkauften Arena, als endlich und pünktlich das Licht ausgeht, sich die volle Konzentration auf die Bühne richtet. In einem Metall-Käfig schwebt das Idol so langsam ein, steigt dann auf dem an der Bühnenwand angebrachten Dancewalk aus, hinter dem eine LED-Wand verschiedene Einblendungen an und ausschaltet.

Justin Biebers Konzert wurde in Hamburg aufgezeichnet.

Justin Biebers Konzert wurde in Hamburg aufgezeichnet.

Und schon gehts up – Coole und lässige Moves, die er zusammen mit den Tänzern einstudiert hat, bestimmen ab jetzt die ersten drei Songs und das Bild. Von Anfang an wurden die Handys gezückt, um für die sozialen Medien alles festzuhalten…

Die Fans sind teilweise immer noch so verrückt, dass sie in manchen Städten, wie in Berlin, stunden vor dem Konzert, mit Zelten campieren und auf Einlass warten, um in den ersten Reihen stehen zu können. Welcher Star hat das zuletzt geschafft, Justin Timberlake?

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Dieses Phänomen Star-Hysterie wird von der Autorin: Jennifer Dacqué auf Planet Wissen noch einmal sehr schön erklärt und analysiert. Die derzeitige und aktuelle Identifikationsfigur in der Pop-Musik dürfte daher Justin Bieber sein. Als damals Robbie Williams Take That verließ, mussten sogar Sorgentelefone eingerichtet werden, schreibt die Redakteurin, weil für viele eine bis dahin heile Welt zusammenbrach. So ähnlich kann auch das Bieber-Syndrom definiert werden. Wenn viele junge Mädchen auf der Suche nach ihrer eigenen Identifikation sind, werden Vorbilder oft an die Angelhaken genommen…

Ich bin aus diesem Alter längst raus. Jedoch mag ich die Mucke, höre mir dieses Zeug immer wieder gerne an. Was früher die Beatles, sind heute die Jungstars. Meine Entwicklung ist abgeschlossen und ich betrachte das Ganze aus einem ganz anderen Blickwinkel. Konzert, Musik, Blu ray JA, Hysterie eher nicht mehr so. Aber das mindert auf gar keinen Fall mein Interesse daran und die Darlegung meiner Sichtweise danach. Im Gegenteil!