Kino-Tipp: Das Perfekte Geheimnis – ist es das wirklich?

Achtung – DIESEN Film dürfen SIE nicht mit ihrem Partner schauen! Denn dieser Humor spaltet nicht nur die Geschlechter und es kann nicht nur passieren, dass Sie NICHT lachen können, dadurch die Beziehung noch mehr auf die Probe gestellt wird, als sie es eh schon ist – nämlich alles andere als FEST!

Eigentlich meint man doch;

…SO dämlich kann gar keine(r) sein, um in dieser hochgestapelten Lügenwelt seine Geheimnisse offenzulegen, damit der komplett heile Planet der Beziehung, durch das Beichten der Wahrheiten auseinander geht. Es sei denn, Du willst, dass das Fremdgehen und rumgehure auf anderen Hochzeiten endlich vorbei sein soll und rauskommt.
Und doch, in dieser Komödie ist das genau so: Alle Handys der Paare werden auf den Tisch gelegt, solange das Essen dauert. Was dabei ans Tageslicht kommt, erschüttert vieles und ist so ehrlich, wie nichts. Dabei brillieren in diesem Remakes einige der besten Deutschen Schauspieler, die mit einem lustigen Abend unter Freunden, ein harmloses Spiel und jede Menge Überraschungen, mehr oder weniger gesteuert inszenieren oder unfreiwillig erleben…

Hauptplakat: Gutes Remakes des Italienischen Klassikers: Das Perfekte Geheimnis.

Drei „Redakteurinnen“

…hinter mir sitzend, zappelten dabei mit den Beinen hin und her, lachten oft dann, wenn die Männer es nicht taten und umgekehrt. Festzustellen ist also, dass Humor sogar Geschlechter spalten kann! Ein wahrer Brüller ist zum Beispielt der hier: „Wenn man sich drei Mal täglich anruft, ist man verliebt, zehn Mal – dann ist es Liebe und wenn man gar nicht mehr telefoniert, ist es lange vorbei…“, oder so ungefähr. Dabei sind die Wortgefechte so schnell und gerade anfangs richtig gut. Nicht, dass der Witz später abflachen würde. Aber die Ernsthaftigkeit des Themas ist doch schon sehr ernüchternd. „Und, wann macht IHR Handyspiele…!?“, frage ich die Drei: „Was meinst Du damit..?“, meint die Eine, die sich angesprochen fühlte, etwas humorlos. Hmmm, das habe ich nicht verstanden! Wunderte mich eh, dass Hamburg Lachen kann…

Gutes Remakes des Italienischen Klassikers: Das Perfekte Geheimnis

Die Story

…ist nicht neu und kam mir doch sehr verdächtig bekannt vor. Und richtig – DAS PERFEKTE GEHEIMNIS ist inspiriert vom italienischen Kinofilm PERFETTI SCONOSCIUTI von Paolo Genovese aus dem Jahr 2016 (allein in Italien 2,7 Mio. Besucher). In zahlreichen Ländern wurde der Film adaptiert und avancierte zu einem weltweiten Phänomen. Das FACK JU GÖHTE-Erfolgsduo Bora Dagtekin und Lena Schömann griff die Idee des Films auf und entwickelte eine zeitgemäße Interpretation für das deutsche Kinopublikum.

Kino-Tipp: Das Perfekte Geheimnis – ist es das wirklich?

Inhalt:

Drei Frauen. Vier Männer. Sieben Telefone. Und die Frage: Wie gut kennen sich diese Freunde und Paare wirklich? Als sie bei einem Abendessen über Ehrlichkeit diskutieren, entschließen sie sich zu einem Spiel: Alle legen ihre Smartphones auf den Tisch, und alles, was reinkommt, wird geteilt. Nachrichten werden vorgelesen, Telefonate laut mitgehört, jede noch so kleine WhatsApp wird gezeigt. Was als harmloser Spaß beginnt, artet bald zu einem emotionalen Durcheinander aus – voller überraschender Wendungen und
delikater Offenbarungen. Denn in dem scheinbar perfekten Freundeskreis gibt es mehr Geheimnisse und Lebenslügen, als zu Beginn des Spiels zu erwarten waren.

Noch lachen alle und scheinen glücklich – aber die Stimmung wird kippen! In bester Laune beim gemeinsamen Dinner: Simon (Frederick Lau), Leo (Elyas M’Barek), Pepe (Florian David Fitz), Rocco (Wotan Wilke Möhring), Bianca (Jella Haase), Carlotta (Karoline Herfurth) und Eva (Jessica Schwarz)

Autor und Regisseur

Bora Dagtekin sowie Produzentin Lena Schömann bringen in DAS PERFEKTE GEHEIMNIS ein einmaliges Star-Ensemble an einen Tisch: Elyas M’Barek, Florian David Fitz, Jella Haase, Karoline Herfurth, Frederick Lau, Wotan Wilke Möhring und Jessica Schwarz spielen die Hauptrollen in der Komödie, die am 31. Oktober in die deutschen Kinos kommt.

Die Kinokomödie ist eine Constantin Film Produktion und wurde vom FilmFernsehFonds Bayern (FFF), Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB), der Filmförderungsanstalt (FFA) und dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF) gefördert. Executive Producer ist Martin Moszkowicz.