KINO-Tipp: In GREENLAND retten wir uns vor Kometen

VORGEZOGENER FILMSTART.
SAVOY. Mitte Oktober startete GREENLAND, weil die Produzenten die Verleiher bekniet haben sollen, trotz der geplanten Verschiebung JETZT mit dem Kinostart zu beginnen. Sie „knickten ein“ und gaben den Film jetzt frei.

WIR haben schonmal vorab in einer PV in Deutschem Synchron gesehen, die in ihrer Siez-Form einfach an Scharm irre verloren hat, die Umsetzung der Story jedoch mit einem super Spannungsbogen, der bis zum Ende gehalten wird, überraschte. 

KINO-Tipp: In GREENLAND retten wir uns vor Kometeneinschläge und eine Familie gerät bei ihrer eigenständigen Flucht vor der Katastrophe in einen Bunker auf Grönland, zwei Kino-Stunden in echte Turbulenzen.

Es ist, als wenn der Regisseur

…es genau gewusst hat, wie brisant sein Thema ist. Denn aktuell besch(l)ießt die NASA ja gerade einen Mega-Kometen, um seine Umlaufbahn zu beeinflussen. Schaffen sie es nicht, wird dieser Brummer in ca. „150 Jahren auf die Erdedonnern, so wollen es die Spezialisten ausgerechnet haben. Was dann passieren und uns blühen könnte, sehen wir in GREENLAND, der überraschend gut und mit irren Wendungen inszeniert wurde. Dabei splittet sich die Geschichte in einen Drei-Story-Krimi, weil die Familie durch Umstände auseinandergerissen wird.

Vergleiche zu Emmerich

Bis zur Zusammenführung hält ein Spannungsbogen, den Emmerich in seinen gefühlt unzähligen Katastrophen-Filmen, wie Independence Day oder The Day After Tomorrow mit immer derselben und banalen Masche nie erreichte, nämlich eher mit Streckmitteln, wie, indem der Junge wieder einmal eine Fünf in Mathe geschrieben habe, so die Line ins unendliche gedehnt wurde.

Hier, in GREENLAND geht es relativ zügig zur Sache und man (er)wartet einfach darauf, dass alles gut ausgehen möge… Die teilweise und natürlich gewollt unruhige Kameraführung spielt da mit einher und gibt die krasse Unruhe, der die Flüchtenden ausgesetzt sind, wieder. Sie flüchten in echte, vom Militär in Zeiten des Zweiten Weltkrieges zurück gelassene Bunker auf Grönland. Nur, auf dem Wege dahin klappt längst nicht alles.

FILMPlakat: Gerard Butler (John Garrity), Morena Baccarin (Allison Garrity) und Roger Dale Floyd (Nathan Garrity).

Gerald Buttler erinnert da mit seiner

…Spielweise an Russell Crowe, den wir wegen seiner Roten Teppich-Abneigung eh nicht so sonderlich mögen. Daher ist es nicht schwer, unsere Symphatie zu ergaunern.
Dazu kommt die superschön gebogene Leinwand, die so einen Katastrophen-Schocker in einem der besten Kinos Hamburgs, dem SAVOY, auf dem neu gemachtem Steindamm, in dem (trotz nur) in 2D wahnsinnig lebendige Bilder erstrahlen! Diesen Saal, so, wie er ist, den möchte ich gerne Zuhause haben!

Die Kometenteile schlagen ein! Gerard Butler (John Garrity), Morena Baccarin (Allison Garrity) und Roger Dale Floyd (Nathan Garrity) retten sich in den Bunker auf Grönland.

Die Story

Ein riesiger Komet rast in hoher Geschwindigkeit auf die Erde zu und soll Berechnungen zufolge vor Eintritt in die Erdatmosphäre verglühen. Doch die Prognosen stimmen nicht – ein erstes Fragment des Kometen stürzt nicht ins Meer, sondern zerstört stattdessen ganz Florida. Gerüchte, dass nur ein ausgewählter Kreis von Personen in Sicherheit gebracht werden kann, machen bereits die Runde, als Ingenieur John Garrity (Gerard Butler) von der US-Regierung aufgefordert wird, sich sofort gemeinsam mit seiner Frau Allison (Morena Baccarin) und Sohn Nathan (Roger Dale Floyd) zu einer Militärbasis zu begeben. Von dort aus sollen sie an einen Ort ausgeflogen werden, an dem das Überleben möglich sein soll: Grönland. Doch die Fahrt dorthin wird zum Spießrutenlauf und die Familie im Chaos verzweifelnd fliehender Menschen und plündernden Horden auseinandergerissen. Wie sollen sie sich je wiederfinden, und wo ist man überhaupt noch sicher?

Gerard Butler (John Garrity), Morena Baccarin (Allison Garrity) und Roger Dale Floyd (Nathan Garrity) auf dem Weg nach Grönland, in den Bunker, indem sie neun Monate verweilen müssen. 

GREENLAND erzählt vom dramatischen

…Überlebenskampf einer Familie unter apokalyptischen Bedingungen, wobei die vielversprechende Synergie des Erfolgsduos Gerard Butler und Regisseur Ric Roman Waugh aus ANGEL HAS FALLEN ebenso spannendes wie spektakuläres Action-Kino garantiert. Vervollständigt wird das Dreamteam von der Emmy-Nominierten Morena Baccarin, die dem Publikum aus dem Hit-Franchise DEADPOOL und der TV-Serien-Sensation HOMELAND bestens vertraut ist. GREENLAND steht damit in bester Katastrophenfilm-Tradition im Stil von DEEP IMPACT und ARMAGEDDON und behält dank trickreicher Wendungen seinen raffinierten Spannungsbogen bis zum furiosen Finale.

Filminfo:

Kinostart 22. Oktober 2020
Originaltitel Greenland
Genre Katastrophenthriller
Filmlänge 119 Minuten
Produktionsland USA
FSK ab 12