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Peter Maffay rockt Arena-Tour!

Hamburg.
Er fuhr mit einem Fahrrad auf die Bühne, er verschenkte eine Gitarre und er spielte alte Songs von Neil Young, Elvis und den Stones – Peter Maffay machte eine große Show in der O2-World.

Die Fans sind aus dem Häuschen! Sie sind mit dem Rocker mitgewachsen...

Die Fans sind aus dem Häuschen! Sie sind mit dem Rocker mitgewachsen…

Nach 3 Stunden und 15 Minuten hatten wir das Gefühl, dass der Rocker aus Rumänien noch weitere 10 Stunden spielen könnte. Politisch zeigte er ebenso eine klare Linie: „Wenn man die Nachrichten anschaltet, kann einem derzeit nur schlecht werden…“, weiter meint er: “…daraus ergibt sich ein Terror, der wie eine Pest daher kommt. Wir müssen eine Massenbewegung dagegen organisieren…!“

Eine geile Rockshow - Peter Maffay spielte länger als 3! Stunden!

Eine geile Rockshow – Peter Maffay spielte länger als 3! Stunden!

Die Bühne war wie ein kleines Ufo aufgebaut.

Die Bühne war wie ein kleines Ufo aufgebaut.

Als er sein Album „Wenn das so ist“ produzierte, wusste noch keiner, wie sich das alles in der Welt entwickelt. Darum fand ich es gut, dass er genau das zu seinem Thema machte.

Die Arena schien ausverkauft zu sein. Alle Ränge voll besetzt. Die Fans sind über die Jahre hinweg mit ihm gezogen. Einige haben die gleichen Tattoos auf ihren Armen, wie der in Brasov geborene.
Was jeder ganz stark mitempfindet, ist, dass der Musiker voll für sein Publikum lebt. Ein Konzert-Fan gewann nämlich mit der Los-Nummer 128 die Gitarre, die Peter verloste. Der Gewinner glücklich: „Die nehme ich für meinen Sohn mit…“

Zugaben und immer gerne gehört, waren seine Songs „Eiszeit“ und „Sieben Brücken“. Mitsingen für alle. Das Ende vom Lied war eine Zeitreise durch 30 Jahre Rockgeschichte, die viele in Erinnerungen leben ließ. Ob Beatles, Elvis und Co, ich dachte zeitweise, da, auf der Bühne klopft Jimi Hendrix die Klampfe, so cool, weich und hart war der Sound. „Das war ein Mitschnitt aus den Songs, von denen wir uns inspirieren ließen…!“

Peter Maffay in Hamburg.

Peter Maffay in Hamburg.

Auf dem Screen ließ er fast gen Ende der Show immer mal wieder eine Art Titel-Glücksrad laufen: „Mal sehen, was ihr euch von mir gewünscht habt.“, fragte der Rocker neugierig nach. Knapp an „Du“ und „Es war Sommer“ vorbei, welche ich gerne gehört hätte, blieb die Mittellinie an ganz anderen Titeln stehen. Aber, egal, was der Langhaarige spielte, alles hörte sich super an, machte richtig Spaß.

Die Zeit verflog im Eiltempo. Wer Peter Maffay verpasst hat, kann noch in diesem Jahr in Bad Segeberg sein Glück versuchen, ihn live zu sehen. Für mich war dieses Konzert eines der besten der letzten Jahre, weil man ihm glaubt, was er da tut.