Roots

ROOTS – „als Gast kommen, als Freund gehen“

9.6
Roots - ein ganz heißer Tipp!

Achtung – In-Faktor sehr hoch – Eine Food-Mischung aus Latino-Indisch-Crossover – DAS ist wirklich der Food-Tipp des Monats. Warum?:

Keine Touri-Adresse, sondern ein wenig Tel Aviv, fast mitten in Hamburg und wahrscheinlich ein neuer Hipster-Treff – weit weg von den Einkaufsstraßen und -zentren dieser Stadt, da, mitten in der Peripherie Altonas, irgendwo zwischen Bahnhof und Ottensen, da liegt die gerade frisch renovierte und absolut durchdesignte und trotzdem schlicht gehaltene Location und gleichzeitig dort, wo der wirkliche Hamburger noch Zuhause ist, treffen wir sie, die Insider. Keine Altgrömels, sondern Tattoo-Künstler, sehr angenehme Business-Leute, die aus dem modernen, coolen Interior heraus die offene Küche im Blick haben.
Sie gehen neuerdings ins ROOTS, welches erst seit einigen Wochen geöffnet hat. Und das nur am Freitag- und Samstagabend…

Ich bestellte Naan Burritos mit Chicken. Hamma geil!

Ich bestellte Naan Burritos mit Chicken. Hamma geil!

Hier kommst Du als Gast vorbei und es kann vorkommen, dass Du als Freund wieder gehst. Diese volle und freundliche Umsorgung ist einfach angenehm! Tim ist der Küchenchef des Ladens, der sich überzeugt mit Gesprächen über seine Kreationen am Gast austauscht, ein paar Tipps gibt und auch mal einen ausgibt. Ebenso taff und aufmerksam die Kellnerin, die aus Spanien zu sein scheint. Hier wird eine kompetente Ruhe ausgestrahlt, die sich komplett an den bis auf den letzten besetzten Tisch überträgt.

Der Chefkoch Tim in seiner offenen Küche, die jeder einsehen kann. Das schafft Vertrauen.

Der Filialleiter Tim in der offenen Küche, die jeder einsehen kann. Das schafft Vertrauen.

Fangen wir von hinten an.
Die Karte ist einfach strukturiert und bietet STARTERS, Main Courses und Dessert. Letzteres ist bei der Crew zu erfragen und weil wir zu spät dran waren, haben wir noch eins bekommen und uns dieses geteilt. Das war echt das I-Tüpfelchen. Die Knaller sind hier natürlich die Naan Burritos, die wahlweise mit Chicken oder anderen Spezialitäten gefüllt werden. Ich nehme das Hühnchen. Eine Geschmacksbombe, die meine Nerven voll trifft.
Dazu trinke ich erst ein mexikanisches Bier, später ein Mango-Lassi aus dem Kupfer-Becher, eine typisch indische Trinkspezialität!

Das Dessert ist die Empfehlung des Teams.

Das Dessert ist die Empfehlung des Teams und das I-Tüpfelchen, welches den Geschmacksorgasmus abrundet.

Wie haben wir das ROOTS entdeckt?
Zuvor hatte mich der Besitzer an der Tür angesprochen, sich vorgestellt und uns eingeladen, seine Küche zu probieren. Uns passierte auf unserer Entdeckungsreise in Altona also genau das, was der Spirit in Tel Aviv hatte – Kontaktfreudigkeit, gutes Preisniveau und einen mega großen TouchYou an willkommen sein.

Jetzt wollte ich mehr wissen. 
Die Neugier siegt und ich wollte mehr wissen. Dazu traf ich mich noch einmal mit Harsha, der 2014 mit einem indischen Stand seine Food-Träume begann umzusetzen und der mit seinem neuen Konzept ohne Investoren im Hintergrund arbeitet, zu einem Talk: „Zusammen mit Ernesto, dem jetzigen Küchenchef und Vijay, der mit Handschlag einstieg und aktueller Mit-Inhaber ist, gründeten wir das ROOTS mit Vorsatz, eine indisch-mexikanische Fusionküche anzubieten, in der wir unsere Lebensmittel einsetzen. Die ersten Erfahrungen sammelten wir aber mit unserem Food-Truck.“

Unser Fazit.
Das hat uns getoucht, das war geil, da wollen wir wieder hin. Weil es so einfach simple vom Feeling und dadurch grandios vom Wohlfühlfaktor ist, lieben wir genau das!! Die Location ist absolut durchdesignt und dabei gleichzeitig total schlicht! Das ist grandios und bemerkenswert. „Als Gast kommen und als Freund wieder gehen“, ja, das stimmt in der Tat. Und darum wird der nächste Besuch in nicht weiter Ferne liegen.

Unser Fazit


Style & Location
9.6
Food
9.9
Drinks
8.9
Service
10
Wohlfühlfaktor
9.4