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Schrill-cool – die Fashion Week ist eröffnet

Hier war mehr wirklich mehr! Vodka-Brunnen, den keiner fand, Botoxecke, in der sich Kader Loth aufspritzen ließ und alle haben zugeschaut und immer mal wieder Strom-weg-Panne, die alle kalt ließ – die Fashionweek ist eröffnet, endlich. Und das mit coolem, lockerem und lieben Szenevolk, wie mit Bill Kaulitz, den Herren des Schlosses für eine Nacht, Harald Glööckler und Dandy & Diary, die zum House-Fashion-Ball gebeten hatten!

Trendig, cool, fesh! Fog Hamburg, Berlin ist einfach hip.
Die halbe Nacht lang trudelten die Nachtschwärmer ein, wollten an der harten Gästeliste vorbei, um den längsten Catwalk der Welt entlangschweben zu können. Wer aber nicht drauf stand und auch nicht in Rocoooco auftauchte, kam nicht rein. Die, die drin waren, erlebten einen bunt beleuchteten Garten, konnten mit nem Plaste-Boot-Schwan einen Wasser-Kurz-Trip machen, sich auf den Outdoor-mega-Betten amüsieren und sich dabei fotografieren lassen oder sich beim Botox-Doktor einfinden und mal eben die Haut glätten lassen. Für alles war gesorgt! Nur den Vodka-Brunnen hat keiner gefunden. Der muss so gut versteckt gewesen sein, dass alle an dem vorbei gelaufen sein könnten. Gerüchteweise machte dann die Runde, dass irgendwo noch ein aussagekräftiger Dreh über die Bühne geht. Auch das war vielleicht eine Finte, keiner weiß es so genau. Egal. Denn auf der Suche stolperte ich an Barbara Engel vorbei, die mich gleich in den Arm nahm: „Ich habe einen neuen Laden, komm´ doch mal vorbei!“ Ja, das mache ich auch, diese Woche noch!

Die Fashion Week ist eröffnet!

Die Fashion Week ist eröffnet!

Micaela Schäfer als DJ? Das funktioniert. Der Sound war draußen, vor der kleineren Bühne, grottenschlecht und überschrieh sich irgendwann, aber das war allen egal. Die Fans riefen trotzdem nach mehr. Auch, als immer mal wieder der Strom wegbricht, aus unerklärlichen Gründen, betteln viele den lieben Gott an, mit: „Machen Sie bitte wieder die Musik an…!“ Das hat dann geklappt, bis zur nächsten Panne…

Bevor der warme Regen einsetzte, verkrümelten wir uns alle an die Feiglingbar. Sogar die Flaschen sind von Dandy & Diary gebrandet, heftig. Nach und nach begrüßte sich die Modeszene, gab sich ´n Bussi hier und eines da. „Ich bin übrigens aus New York…!“, sagt mir jemand von der Seite, über die Schulter schauend. Ich drehe meinen Kopf zu ihm und nicke anerkennend. Auf einmal ertönt ein lauter und wilder Schrei: „Hey, schön, dass Du da bist…!“ Ja klar. Ich bin halt da. Aber diese Worte kamen von einer wirklichen lieben Modekennerin, die Lena Hoschek betreut. Leider kann die Modedesigner dieses Mal nicht dabei sein. Wie schade.

Es quatschen mich immer mehr Leute an, weil sie sehen, dass ich eine Kamera in der Hand halte. „Ähhhm, Du erkennst mich nicht, oder…!“, fragt mich einer fast stotternd und schon ein wenig enttäuscht. Es soll eine Aufforderung sein, ein Bild zu machen, damit er mal für ne Sekunde im Mittelpunkt steht. Ich zu ihm: „Nö, kläre mich auf…“ Irgendwie kommt dann raus, dass er mal in sonner Trash-Sendung bei RTL II mitgemacht hat.
Andere sind sogar ehrlich und freuen sich, mich kennenzulernen. „Willst Du heute Nacht mit uns Girls feiern, die ganze Nacht…?“, fragt mich eine, die ein Model hätte sein können. Schon nimmt sie meine Hand und zieht mich jetzt in die unterste Etage des Club´s rein, in der wir alle, wie auf Abruf, abtanzen, bis der Botox-Doc wieder auftaucht. Es läuft Techyeah (kein Techno). Später tauschen wir Cocktails auf der Terrasse, ganz oben, auf dem Dach der Location aus und feiern mit Bill Kaulitz den Abend. Alle wollen mit ihm ein Selfie, mich interessiert nur eines mit Dandy & Diary. Das kriege ich auch.

Geil!

Danke, das war cool…