So war die MACH DEIN DING Weltpremiere in Hamburg

Was für eine irre Welt-Premiere von LINDENBERG! MACH DEIN DING im CinemaxX Hamburg: Jan Bülow und Udo, unsere Licht- und Leitfigur aller Ost-Bürger, der Übervater des gesamt-deutschen Rocks tanzte über den Roten Teppich, um danach witzige Interviews zu geben. Alle acht Kinos waren sowieso komplett ausverkauft, in die sich Promis, wie Jan Delay oder Kalle Schwensen diesen Film gaben!

Was für ein Geschrei, was für ein Spektakel auf dem Red Carpet der in Hamburg stattgefundenen Weltpremiere. Es ist eng, es wird immer enger – am Ende kriegen wir unsere Interviews, die wir brauchen, um erklären zu können, wie der Hauptdarsteller gefunden worden ist, wie alles so war mit der filmischen Umsetzung einer jahrzehntelangen Geschichte um den kleinen und großen Udo, der eigentlich Klempner zu werden hatte, der es irgendwann mit starkem Willen und Überzeugungskraft, jedoch in Einklang mit Selbstzweifeln völlig betrunken auf die Bühne, zu seinem ersten Mega-Gig schaffte…
Hinter der Absperrung standen Fans, die genau diesen Song immer wieder anstimmten und lauthals sangen: „Maaach Dein Diiing…“. Daraufhin ließ der 73-jährige die Puppen, ääh, seine Beine tanzen und schickte ´nen Handkuss als Gruß rüber.

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Udo Lindenberg – Mach Dein Ding Welt-Premiere.

Talk auf dem Red Carpet

Irgendwann standen die beiden auch bei uns und wir wollten von Jan wissen:
TouchYou.deWie war es denn nun den Udo zu spielen und wie, in die Siebziger abzutauchen?
Jan Bülow: „Teilweise habe ich nur ne halbe Stunde geschlafen, weil, es ist dann leicht(er) den Alkohol zu spielen. Und ja, in einer anderen Welt umherzudancen ist so oder so eine interessante Sache.“

TY.de: Wie ist die Stimmung vor der Premiere?:
Jan Bülow: „Alles ready zum laufen, ich bin voll gut gelaunt aber angespannt gewesen. Es ist das erste Mal für mich und habe sowas vorher noch nie gemacht. Als die Türen vom Auto aufgingen, damit wir den Red Carpet betreten werden, war es dann echt in Ordnung, mit der Nervosität. Der Witz ist ja, ich habe sonst Theater gemacht, da muss man ja direkt und live auftreten. Jetzt kann nichts mehr schiefgehen und wir brauchen uns ja nur noch was anschauen. Es  ist total aufregend“.

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Udo tanzt und Kalle Schwensen erfreut´s.

TY.de: Hat Jan das gut gemacht, mit der Hauptrolle?
Udo Lindenberg: „Ich kannte ihn vorher gar nicht, aber hab ihn gesehen, und meine Spürnase hat JukidiJukidiJuk gemacht und ich wusste; der isses…, weil wir uns auch ähnlich sind…“

TY.de: Mit welchem Gefühl werden die Leute aus dem Kino gehen?
Udo Lindenberg: „Wichtig ist, wie das Publikum heute auf den Film abgeht, wie sie reagieren, das wird interessant. Und sonst – Feiere deinen Durchknall, immer charmant und versuche immer das Unmögliche möglich zu erreichen.“

TY.de: Wie sehr war der Film Dein Ding und wie sehr Udo´s?
Jan Bülow: „Ich weiß noch gar nicht so genau, ob´s mein Ding ist, das müssen ja die Anderen alle sagen. Ich habe meinen Job gemacht und nun wollen wir sehen, wie das alles ankommt. Ich habe ihn wiedergegeben, den Udo und er schaut es sich jetzt an. Er gab mir sein Vertrauen und ich mochte ihn von der ersten Sekunden an. Kein Scherz…“

TY.de: Was hat Dich an der Rolle begeistert?
Jan Bülow: „Bin ja ein musikbegeisterter Mensch und froh, dass ich viel durch meinen Vater mitgenommen habe, über ihn ebenso Udo´s Stücke so hören und kennenlernen konnte.“

TY.de: Dein Lieblingslied?
Jan Bülow: „Leider nur ein Vakuum“.

Er war in der DDR unser Held,

unser Botschafter der Freiheit und gleichzeitig Musik-Idol, welches heute als lebende Ikone seinen neuen Film über ihn selbst und sein berühmt werden persönlich vorstellte. Es ist außerdem so schön, dass auch das Mädchen von Ost-Berlin mit dabei ist, die ihn auf Druck der Stasi aus ihrem Bett schmeißen ließ…
ICH habe den Streifen schon in einer Vor-Premiere im Dezember gesehen und weiß, wie (gut) er ist. Deshalb konnte ich mich ganz entspannt für UDO´s Geladene freuen und bin mit einem Augenzwinkern nach dem Teppich-Spektakel nach Hause gewandert.

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Zum Film:

Von seiner Kindheit im westfälischen Gronau bis zum ersten, alles entscheidenden Bühnenauftritt in Hamburg 1973; von seinen Anfängen als hochbegabter Jazz- Schlagzeuger und seinem abenteuerlichen Engagement in einer US-amerikanischen Militärbasis in der Libyschen Wüste, über Rückschläge mit seiner ersten LP bis zu seinem Durchbruch mit Songs wie „Mädchen aus Ost-Berlin“ oder „Hoch im Norden“ und „Andrea Doria“: LINDENBERG! MACH DEIN DING erzählt die Geschichte eines Jungen aus der westfälischen Provinz, der eigentlich nie eine Chance hatte, und sie doch ergriffen hat, um Deutschlands bekanntester Rockstar zu werden – ein Idol in Ost und West.

Verkörpert wird Udo Lindenberg von Ausnahmetalent und Shooting-Star Jan Bülow („Abgeschnitten“, „Der Nanny“). Der Film ist in den weiteren Rollen hochkarätig besetzt: Detlev Buck („Das Pubertier“, „Wuff“), Max von der Groeben („Fuck Ju Göhte“, „Bibi&Tina“), Charly Hübner („Magical Mystery“, „3 Tage in Quiberon“), Julia Jentsch („Sophie Scholl“, „24 Wochen“), Martin Brambach („25 km/h“), Ruby O. Fee („Bibi&Tina“, „Fünf Freunde und das Tal der Dinosaurier“), Christoph Letkowski („Gras viel grüner“), Ella Rumpf („Tiger Girl“, „Asphaltgorillas“), Jeanette Hain („Werk ohne Autor“, „Klassentreffen“) und Saskia Rosendahl („Wild“, „Wir sind jung. Wir sind stark“) uvm agieren vor der Kamera von Sebastian Edschmid („Sauerkrautkoma“).

Regie führt Hermine Huntgeburth („Die weiße Massai“, „Tom Sawyer“) nach einem Drehbuch von Alexander Rümelin, Christian Lyra und Sebastian Wehlings. Produziert wird LINDENBERG! MACH DEIN DING! von der LETTERBOX FILMPRODUKTION in Koproduktion mit SevenPictures Film und Amalia Film sowie DCM.