Deichbrand – Juju

Tom Walker, CRO, JUJU – der Sonntag auf ´n Deichrand

Sonntag auf ´n Deichbrand.

JUJU, die Halb-Marokkanerin sorgte dafür, dass das Palastzelt kurz nach dem Beginn ihres Gigs, um 0:30 wegen drohender Überfüllung dicht gemacht werden musste. Ca. mehrere Hundert Liebhaber der Rapperin mussten so vor der Türe lauschen, was die Neuköllnerin so abriss: „Wer hat alles meine Platte gekauft…?“ Alles brüllt. „Ja, gut so. Jetzt habe ich viel mehr Geld für Bling Bling und so..!“ Und schon geht ihr aktueller Hit hot ab wie ne Bombe.

Juju ist sowas, wie die coolen Influenzer der Hauptstadtszene, die so aus ihrem braven Insta-Alltag und Modewahn ausbrechen möchten. Nura (ehemals SXTN), die übrigens Samstag spielte, ist da ein wenig böser unterwegs, mit ihren Texten noch deutlicher als ihre Ex-Duett-Partnerin.

Deichbrand – Marsimoto auf der Water Stage.

Dagegen kommt Marsimoto mit seiner hauptsächlich grünen-roten Nebel-Show schon wie ein kleinerer Schuljunge daher. Nicht wegen der Massen, die ihn übelst an der Water Stage bejubelt haben, nein, eher wegen seiner Aussagen, die er mitzuteilen hat. Zwar hinkt dieser Vergleich heftig, jedoch spielten die Marokkanerin und Marteria zur selben Zeit. Juju selbst sehe ich daher in den nächsten Jahren ebenso auf einer der Hauptbühnen herumrappen, wenn sie es schafft, das nächste Album sobald herauszubringen…

Deichbrand – Alligatoah mit ihrer gelben Hotel-Show.

Alligatoah überraschte wieder mit seiner gelben Hotel-Story, die er ´ne Stunde lang musikalisch erzählte. Er spielt immer wieder gerne hier.

CRO zog wieder die Massen an…

CRO spielte zur Abendstunde und er hat eine richtig große Stage mit LED und leicht erhöhte Laufstege an den Seiten, mitgebracht. Für Sonntagabend ist das ganz großes KINO, denn der ROapper zieht tatsächlich die Massen an, wie nichts. Wow, das war richtig heiß, cool und laut.

Deichbrand – Cro. Massen feien sein Konzert auf dem Festival.

Es zerrt, die Beine spüren wir gewaltig und es wird trotzdem weiter durchgezogen. Das Wetter ist bei 20°C sehr angenehm, es windet sehr und die Ersten reißen ihre Zelte ab. Langsam geht das Festival im Norden zuende.

Deichbrand – Electric Island.

Zu Tom Walker stehen wir wieder im Fotograben, um Bilder zu machen. Dieser Typ hat eine rauh-zarte Stimme, die viele anspricht. Die Hälfte der Deichbrand-Fans genießt ihn sitzend, weil seine Musik träumen lässt.
Was einen Tag zuvor mit Biffy Clyro nicht möglich war (darum gibt es dieses Jahr keine Bilder), erlaubte uns der Brite ohne Probleme: Fotos während seines Konzertes aus dem Fotograben.

Deichbrand – Tom Walker

Jetzt mache ich noch nen Abstecher zur Electric Island. Da spielte ja Charlotte de Witte, der House-Star. So voll hatte ich diesen Platz nicht erwartet…

Das SEK-Kommando lädt ein.

Deichbrand – SEK Kommando.

Pünktlich und jedes Jahr dabei: Das SEK-Kommando: „2018 hatten wir ja sogar unseren eigenen Pool mit…!“, berichtet einer der Initiatoren live. Das stimmt, denn viele erinnern sich noch an die legendären Einlagen, die uns geliefert wurden. Nicht minder wertlos ist der diesjährige Aufbau.