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Trend: Bart. Wie lang darf der Kinnschmuck 2018 noch sein?

Dreitage-, Dreiwochen-, oder doch schonmal Dreijahresbart? Noch im Trend, oder weg damit? Was in Asien total verpönt, ist in Europa der Hit! Ob in Kombination mit Basecap und/oder Brille – Nach Mc. Fitti, dessen Kopien 2014 reihenweise auf St. Pauli herumliefen, begann der Barttrend erst so richtig, kam im Westen ordentlich in Fahrt und machte ihn massentauglich. Letztes Jahr erreichte er seinen gefühlten Höhepunkt. Jeder zweite trug einen, mal lang, mal weniger. Wie ist es nun heute? Geht das Tragen der Gesichtsfrisuren weiter, und wenn ja, wie lang darf die Facebehaarung sein, welche Farbe darf sie haben?

Wild und knackig oder gerade geschnitten und wie gegeelt? Natürlich sind die Kopfform und die Stärke der Barthaare ganz wichtig. Was nützt es, wenn sie zu dünn, flauselig sind und einfach nicht wachsen? Selbst dann gibt es Möglichkeiten, daraus etwas zu machen. Der Tipp ist es natürlich, in so einem Fall einen Friseur zurate zu ziehen, der beratend tätig sein und sagen kann, wie welcher Schnitt am besten aussehen könnte. Man kann es sich auch selbst besorgen, so wie ich. Mit einem einfachen Bartschneider ist es möglich, bestimmte Formen zu kreieren.

Bart und Mode, das passt eigentlich immer zusammen.

Bart und Mode, das passt eigentlich immer zusammen. Aber darf er schon so kurz sein?

Ab und an lasse ich die Länge eines Vollbartes zu und kacke auf sämtliche Regeln. Dabei achte ich nicht auf irgendwelche Konturen. Der Wildwuchs ist zwar noch nicht erwünscht, damit nicht gesellschaftsfähig, allerdings in Verbindung mit feinem Zwirn ein willkommener Hingucker. Als ich morgens um 03:00 Uhr im Goldenen Handschuh, völlig übermüdet so ähnlich „gestylte“ unterwegs war, dachte ein heutiger Bekannter von mir, dass ich ein Penner sei, der auf der Straße lebte und hier einen kurzen Unterschlupf, bei einer Flasche Astra-Bierchen suchte. Weit gefehlt. Jedoch so kann es wirken, wenn es mit der Gleichgültigkeit gefühlt übertrieben wird.

Darf er diese Länge haben…?

Was für 2018 ganz wichtig ist – der Mehr-Als-Dreitagebart bleibt! Ich trage aus rasurtechnischen Gründen ja schon einen, seit ich denken kann. Früher galt er als ungepflegt. Heute ist er voll IN und das wird auch noch eine Weile so bleiben. Zum Glück. Ende der Siebziger machte sogar ein ostdeutscher Sportler den Schnauzer salonfähig. Heute, bitte, sollte er nie alleine über der Oberlippe wie angeklebt hängen. Was mich an einem Bart so fasziniert, ist, dass er die Gemüter spaltet. Während in Vietnam kein Europäer so jeh eine Frau abbekommen wird, sieht die Sache in den deutschen Großstädten ganz anders aus…

Einen heißen Tipp oder CUT kann immer Master-Barber RAED geben. Wenn ihr in Berlin seid, dann schaut doch mal in den Shop KÜCÜK rein.