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Urlaub in Hamburg – IBIZA-Feeling in der Hansestadt

Es ist der heißeste Sommer ever! Denn sowas, wie 31°C tagsüber und 20°C nachts in Hamburg, und das Mitte September, zuvor acht Tage hintereinander, also am Stück, habe es noch NIE gegeben, sagen die Wetter-Frösche. Das, so heißt es, sei kein Sommer, sondern Klimawandel!

An der Dove/Elbe, da ist der Sonnenuntergang sehenswert.

CORNAbedingt ist es so, dass wir unseren Barcelona-Urlaub absagten, die Tischtennis-Platte eines Freundes wiederentdeckten, um stundenlang den Ball von einer Seite auf die andere zu schmettern, uns das neu zusammengebaute, fahrbereite BIKE schnappten, um 20 km in weniger als einer Stunde abzureißen, um wiederum Plätze zu finden, die uns das IBIZA-FEELING in die Hansestadt hol(t)en!

Urlaub in Hamburg – Winterhude: Sogar auf Corona Abstand werden die Kanäle mit Booten bei 30 Grad Hitze ausgenutzt.

Mit dem RAD durch Hamburg

Genau das fanden wir am Wasserpark Dove/Elbe. Fuck Blankenese, wo es eh nur um Schicki-Micki geht. HIER, auf der anderen Seite, ist die normale Welt noch in Ordnung. Von den Deichtorhallen aus, da gibts die Fahrrad-Straßen, auf denen Geschwindigkeiten, auch mit guten City-Bikes, von bis zu 30 km/h erreicht werden können, wenn im 6. Gang ordentlich in die Pedalen getreten wird.

HH-Alster. Barkassenanleger ATLANTIC: 28°C Mitte September, da gehen die Cocktails und Milchkaffees am Boots-Anleger locker „über den Tresen“.

Die Stege der Ruderclubs werden bei diesen Temperaturen nicht nur von Spanier/innen und/oder Französinnen in Voll-Beschlag genommen, die sich sogar wagen, oben ohne in die Elbe zu springen, sondern Wasserspiele mit Bällen oder Rettungsringe, in Form von Enten, Schwänen oder Katzen lassen erwachsene Männer wieder zu Kindern werden…

Ibiza-Feeling an der Dove/Elbe. Yachten schweben an den Bootsstegen vorbei, Surfer, Ruderboote und Schwimmer…

PICKNICK zur Abkühlung

Corona-Regeln außer Kraft gesetzt? Auf den Stegen werden die kleinen und großen BT-Ghetto-Blaster ausgepackt, und so laut aufgedreht, dass der Eine innerhalb von 6 Metern den Anderen überschreien muss, damit sich seine Musik durchsetzen kann. Klangliche Unterschiede sind da sofort zu erkennen; die Billig-Versionen haben keine klaren Höhen und Tiefen, die Teureren schon. Das ist jedoch Nebensache. Zwar ist eine normale Unterhaltung nicht mehr drin, aber das macht auch nix. Was soll man auch sagen, wenn sich ständig wechselnde Bewegtbilder überschlagen, wie vorbeischwebende Yachten, echte Surfer und Ruderer, die sich anstrengen ihre Geschwindigkeiten zu erreichen, sich so immer mehr in den Vordergrund drängen, um beachtet zu werden.

Die Strände an den Seen sind bei diesem Wetter voll…

Echt krass – Gleichzeitig versucht jemand an den Seilen der Schiffsbegrenzungspfeiler, die aus Eisen sind und mitten auf halber Strecke der Elbe aus dem Wasser ragen und Verkehrsschilder tragen, heraufzuklettern, um von oben nen Köpper zu machen. Das ist krasser Sommerurlaub.

Dazu das mitgebrachte PICKNICK ausgepackt und reingehauen – das passt.