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	Kommentare zu: Blu-ray: Statt frei &#8211; FREISTATT! Bewegendes Film-Interview mit Zeitzeugen	</title>
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	<description>Musik &#124; Fashion &#124; Games &#124; Technik &#124; Reisen &#124; Food &#124; Medienblog aus Deutschland</description>
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		<title>
		Von: Jörn Ehrenheim		</title>
		<link>https://touchyou.de/heimkino-verschickungskinder-story-statt-frei-freistatt-louis-hofmann-ist-zeitzeuge-wolfgang/#comment-1951</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jörn Ehrenheim]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2016 11:35:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://touchyou.de/heimkino-verschickungskinder-story-statt-frei-freistatt-louis-hofmann-ist-zeitzeuge-wolfgang/#comment-1949&quot;&gt;Martin MITCHELL&lt;/a&gt;.

Tja, mich hat dieser Film sehr mitgenommen und ich erinnere ihn heute noch. Wer sowas als Opfer erlebt hat, trägt das sein ganzes Leben mit sich herum. Die Täter sind meistens die, die am besten wegkommen. Schlimm...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://touchyou.de/heimkino-verschickungskinder-story-statt-frei-freistatt-louis-hofmann-ist-zeitzeuge-wolfgang/#comment-1949">Martin MITCHELL</a>.</p>
<p>Tja, mich hat dieser Film sehr mitgenommen und ich erinnere ihn heute noch. Wer sowas als Opfer erlebt hat, trägt das sein ganzes Leben mit sich herum. Die Täter sind meistens die, die am besten wegkommen. Schlimm&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Martin MITCHELL		</title>
		<link>https://touchyou.de/heimkino-verschickungskinder-story-statt-frei-freistatt-louis-hofmann-ist-zeitzeuge-wolfgang/#comment-1949</link>

		<dc:creator><![CDATA[Martin MITCHELL]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Aug 2016 06:24:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[. 
DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor. - Bestätigt von einem damaligen dortigen Erzieher-Zeitzeugen. 

Ein damals ungefähr 45-jähriger Freistätter Erzieher (ev. Pfarrer), der DIE IN FREISTATT BEGANGENEN VERBRECHEN auch damals schon als solche erkannte, und sich weigerte mitzumachen, meldet sich zu Wort : 

Bezüglich den VERBRECHEN in der Bethel-eigenen Jugendwohlfahrts- und Erziehungsanstalt FREISTATT - der jetzigen TOURISTEN-ATTRAKTION &quot;FREISTATT&quot; / &quot;BETHEL IM NORDEN&quot; 
in Deutschland : 

ANFANG EINES ZITATS EINES DIESBEZÜGLICHEN ARCHIVIERTEN LESERKOMMENTARS AUS DEM JAHRE 2008. 

Braunschweiger Zeitung, 22. September 2008 

&quot;VERBRECHEN IM NAMEN DER KIRCHE&quot; 

Erinnerungen eines Pfarrers im Ruhestand 

Sechs Wochen lang hat [der im Jahre 1923 geborene] Erich Helmer 1968 als Pfarrer IM DIAKONISCHEN HEIM IN FREISTATT IM KREIS DIEPHOLZ gearbeitet. Dort waren Jugendliche untergebracht, die als kriminell galten, und Jugendliche, die von ihren Eltern abgeschoben wurden. 

Helmers Auftrag lautete, die Jugendlichen zu betreuen und mit ihnen Wege aus der Kriminalität zu finden. Dazu kam er aber nicht. Die Jugendlichen mussten von morgens bis abends im Moor schuften. Freizeit gab es nicht, Räume für Einzelgespräche oder einen Hauch von Privatsphäre auch nicht. 

Helmer erlebte, wie die Jugendlichen geschlagen und getreten wurden, wie sie mit Zahnbürsten den Boden schrubben und sich abends damit die Zähne putzen mussten. 

Seine Erinnerungen an diese Zeit fasst er so zusammen: 

ANFANG DER ÄUSSERUNG EINES DIREKT INVOLVIERTEN ZEITZEUGENS. 

&quot;Mit Überraschung und mit einem Gefühl der Scham nahm ich Ihren Artikel vom 16. September über die Misshandlung von Kindern in kirchlichen Heimen zur Kenntnis.
Überraschung deshalb, weil die dort geschilderten Misshandlungen erst jetzt nach mehr als vierzig Jahren zur Sprache kommen. 
Scham, weil die damals verantwortlichen kirchlichen Institutionen einen Mantel des Schweigens über die Ereignisse ausgebreitet haben. 
Die geschilderten Ereignisse kann ich nur bestätigen, denn auf Votum meines damaligen Militärbischofs wurde ich 1968 für eine kurzfristige Tätigkeit in eins der genannten Heime entsandt. Die Behandlung der dort untergebrachten Jugendlichen kann man kaum wiedergeben. 
Die damals tätigen Diakone sahen in den Jugendlichen nicht mehr den Menschen als Geschöpf Gottes, sondern betrachteten sie als den Abschaum der Menschheit. Ich kritisierte seinerzeit die Heimleitungen und Diakone. 
Aufgrund der Vorkommnisse beendete ich eigenmächtig meine dienstliche Beauftragung und trug meine in dem Heim erlebten Erfahrungen sowohl dem Militärbischof als auch meiner damaligen Kirchenleitung vor. Ich wies darauf hin, dass dort im Namen der Kirche VERBRECHEN an jugendlichen Menschen vorgenommen werden. 
Meine Kritik wurde zurückgewiesen mit der Begründung, die dort untergebrachten Jugendlichen müssten äußerst hart angefasst werden, mir fehle sicher eine entsprechende Erfahrung im Umgang mit kriminellen Jugendlichen. 
Ich schäme mich, nicht schärfer und lauter protestiert zu haben.&quot; 

ENDE DER ÄUSSERUNG EINES DIREKT INVOLVIERTEN ZEITZEUGENS. 

Dieser altgewordene Kirchenmann muß sich fragen lassen, warum er in diesen vierzig Jahren nie einen Weg gesucht hat, DAS VERSCHWEIGEN [DIESER VERBRECHEN IN FREISTATT] aufzubrechen. 

ENDE EINES ZITATS EINES DIESBEZÜGLICHEN ARCHIVIERTEN LESERKOMMENTARS AUS DEM JAHRE 2008. 

QUELLE: Rubrik &quot;Zeitungsberichte&quot; @ http://www.spurensuche-meinung-bilden.de/index.php?id=4&#038;topic=10&#038;key=2 

Wiederentdeckt von dem seit dem Jahre 1964 in Australien lebenden ex-Freistätter der frühen 1960er Jahre: Martin MITCHELL. 

Bitte diesen meinen wichtigen hinweisenden Kommentar an jeder zutreffenden Stelle im Internet weiterveröffentlichen. 
.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>.<br />
DIAKONIE &#8211; Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor. &#8211; Bestätigt von einem damaligen dortigen Erzieher-Zeitzeugen. </p>
<p>Ein damals ungefähr 45-jähriger Freistätter Erzieher (ev. Pfarrer), der DIE IN FREISTATT BEGANGENEN VERBRECHEN auch damals schon als solche erkannte, und sich weigerte mitzumachen, meldet sich zu Wort : </p>
<p>Bezüglich den VERBRECHEN in der Bethel-eigenen Jugendwohlfahrts- und Erziehungsanstalt FREISTATT &#8211; der jetzigen TOURISTEN-ATTRAKTION &#8222;FREISTATT&#8220; / &#8222;BETHEL IM NORDEN&#8220;<br />
in Deutschland : </p>
<p>ANFANG EINES ZITATS EINES DIESBEZÜGLICHEN ARCHIVIERTEN LESERKOMMENTARS AUS DEM JAHRE 2008. </p>
<p>Braunschweiger Zeitung, 22. September 2008 </p>
<p>&#8222;VERBRECHEN IM NAMEN DER KIRCHE&#8220; </p>
<p>Erinnerungen eines Pfarrers im Ruhestand </p>
<p>Sechs Wochen lang hat [der im Jahre 1923 geborene] Erich Helmer 1968 als Pfarrer IM DIAKONISCHEN HEIM IN FREISTATT IM KREIS DIEPHOLZ gearbeitet. Dort waren Jugendliche untergebracht, die als kriminell galten, und Jugendliche, die von ihren Eltern abgeschoben wurden. </p>
<p>Helmers Auftrag lautete, die Jugendlichen zu betreuen und mit ihnen Wege aus der Kriminalität zu finden. Dazu kam er aber nicht. Die Jugendlichen mussten von morgens bis abends im Moor schuften. Freizeit gab es nicht, Räume für Einzelgespräche oder einen Hauch von Privatsphäre auch nicht. </p>
<p>Helmer erlebte, wie die Jugendlichen geschlagen und getreten wurden, wie sie mit Zahnbürsten den Boden schrubben und sich abends damit die Zähne putzen mussten. </p>
<p>Seine Erinnerungen an diese Zeit fasst er so zusammen: </p>
<p>ANFANG DER ÄUSSERUNG EINES DIREKT INVOLVIERTEN ZEITZEUGENS. </p>
<p>&#8222;Mit Überraschung und mit einem Gefühl der Scham nahm ich Ihren Artikel vom 16. September über die Misshandlung von Kindern in kirchlichen Heimen zur Kenntnis.<br />
Überraschung deshalb, weil die dort geschilderten Misshandlungen erst jetzt nach mehr als vierzig Jahren zur Sprache kommen.<br />
Scham, weil die damals verantwortlichen kirchlichen Institutionen einen Mantel des Schweigens über die Ereignisse ausgebreitet haben.<br />
Die geschilderten Ereignisse kann ich nur bestätigen, denn auf Votum meines damaligen Militärbischofs wurde ich 1968 für eine kurzfristige Tätigkeit in eins der genannten Heime entsandt. Die Behandlung der dort untergebrachten Jugendlichen kann man kaum wiedergeben.<br />
Die damals tätigen Diakone sahen in den Jugendlichen nicht mehr den Menschen als Geschöpf Gottes, sondern betrachteten sie als den Abschaum der Menschheit. Ich kritisierte seinerzeit die Heimleitungen und Diakone.<br />
Aufgrund der Vorkommnisse beendete ich eigenmächtig meine dienstliche Beauftragung und trug meine in dem Heim erlebten Erfahrungen sowohl dem Militärbischof als auch meiner damaligen Kirchenleitung vor. Ich wies darauf hin, dass dort im Namen der Kirche VERBRECHEN an jugendlichen Menschen vorgenommen werden.<br />
Meine Kritik wurde zurückgewiesen mit der Begründung, die dort untergebrachten Jugendlichen müssten äußerst hart angefasst werden, mir fehle sicher eine entsprechende Erfahrung im Umgang mit kriminellen Jugendlichen.<br />
Ich schäme mich, nicht schärfer und lauter protestiert zu haben.&#8220; </p>
<p>ENDE DER ÄUSSERUNG EINES DIREKT INVOLVIERTEN ZEITZEUGENS. </p>
<p>Dieser altgewordene Kirchenmann muß sich fragen lassen, warum er in diesen vierzig Jahren nie einen Weg gesucht hat, DAS VERSCHWEIGEN [DIESER VERBRECHEN IN FREISTATT] aufzubrechen. </p>
<p>ENDE EINES ZITATS EINES DIESBEZÜGLICHEN ARCHIVIERTEN LESERKOMMENTARS AUS DEM JAHRE 2008. </p>
<p>QUELLE: Rubrik &#8222;Zeitungsberichte&#8220; @ <a href="http://www.spurensuche-meinung-bilden.de/index.php?id=4&#038;topic=10&#038;key=2" rel="nofollow ugc">http://www.spurensuche-meinung-bilden.de/index.php?id=4&#038;topic=10&#038;key=2</a> </p>
<p>Wiederentdeckt von dem seit dem Jahre 1964 in Australien lebenden ex-Freistätter der frühen 1960er Jahre: Martin MITCHELL. </p>
<p>Bitte diesen meinen wichtigen hinweisenden Kommentar an jeder zutreffenden Stelle im Internet weiterveröffentlichen.<br />
.</p>
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