Wird Kuba dieses Mal wirklich fallen, oder sich der Sozialismus retten?
Wird Kuba jetzt (endlich) und wirklich fallen, sich der „Kommunisten-Staat„ ergeben oder in die Knie gezwungen!!??
„Kuba ist eine Katastrophe„, sagt Donald Trump! Und das stimmt. Ich reise seit Jahrzehnten auf die Karibik-Insel, und stand auch 2005 bewusst und staunend zwischen den Ruinen Havannas und fragte mich, was hier passiert. Jetzt reagiert der sozialistische Präsident auf Druck der USA, der fordert, wirtschaftliche Reformen zuzulassen und entlässt zunächst Gefangene!
Kuba scheint mit seinen starren Reglementierungen zwar endlich umzuschwenken, nachdem es zähneknirschend, nach dem Zusammenbruch des Ost-Blocks den Tourismus ankurbeln musste, um Devisen einnehmen zu können und so versuchte die Armut zu bekämpfen. Auf der anderen Seite schaffte man es in 60 Jahren nicht, ein vom Sektenprinzip geprägtes Volk so zu führen, dass es menschlich und moralisch Welt-Niveau erreichte. Wie jeder weiß, drohte das Land auszubluten, gingen ab 2024 eine Million Bürger deshalb in die Flucht!
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Damalige ANGST um meine kubanischen Freunde: Online-Redakteur Jörn Ehrenheim und Tattoo-Künstler Miguel K. in der Fabrica de Arte in Habana…
Wird sich der Sozialismus retten?
Ja, auf Druck der Öffentlichkeit und der Reden des einen Papstes, der klug sagte: „Wenn Kuba sich der Welt öffnet, wird sich die Welt Kuba öffnen!“, passierte tatsächlich etwas. Es entstand die Fabrika de Arte, die zwar aufpasst, dass hauptsächlich Afrikanische Künstler und die eigenen produzierten Vorzeige-VorBilder stattzufinden haben und diese fast ausschließlich für Touristen mit Eintritt zugänglich ist. Es wurden außerdem tatsächlich Visa verteilt, um einigen Bürgern zu erlauben, das Land verlassen zu können, wie unserem Tattoo-Artist Miguel es während der Corona-Zeit gelang.
Die erneut brutale Mangelwirtschaft ist übrigens durch die nun Komplett-Blockade 2026 der Amerikaner so unerträglich geworden, dass sich viele die Nase zuhalten! Der durch den nicht zu verarbeitenden Müll-Gestank auf den Straßen Havannas, der sich alltäglich durch die Riechorgane wie ein billiger Drogen-Cocktail zieht, sind ein besonderes Merkmal auf einigen Teilen der Sozialisten-Insel! Schon immer gewesen.
Kuba und die „geraubten Träume“ – Achtung Abzocke
Apropos. Mein Barber war gerade mal wieder in der Stadt und sah zu, wie das wahrscheinlich halbe Land erneut mit Billig-Shit überzogen wird. Was es für ein Crack –Ersatz sei und woher das Zeug nun tatsächlich komme, will er sogar wissen, jedoch nichts dazu sagen. Außerdem heißt es gerüchteweise und unter vorgehaltener Hand ja, dass Kuba den Sozialismus teilweise mit diesem Pulver „aufgebaut“, oder besser gesagt, mindestens in Betrieb gehalten haben soll. Auch, wenn es offiziell harte Strafen für den Handel durch die Regierung geben solle, ist es doch so, dass die Wahrheit auf den Straßen Havannas und die der heutigen Jugend, die sich immer noch in Drogen wegen der „Perspektivlosigkeit“ und „zerschossenen Träume“ flüchten wollen, anders aussehe. Genau das habe ich selbst erleben müssen und kann bestätigen, dass der „Schwarzmarkt“ und die Abzock-Wellen so sehr blühen, dass nicht nur und immer noch entwendete Zigarren aus den Fabriken verschleudert werden, sondern viele andere Dinge…!
Das Ganze war zwar früher nie anders. Reden darf man dort darüber kaum. Die Gefahr, deshalb erneut auf einer der Knast-Inseln zu landen, ist groß!
Um von einer also falschen Ideologie abzulenken, gab Castros „Clan“ immer wieder an, vom Boykott gebeutelt zu sein. Die Amis hätten die Schuld! Vielleicht ist das indirekt sogar richtig, jedoch gab Fidel 50 Jahre lang seinem eigenen Volk ebenso mit Lebensverboten und falschen Idealen die Breitseite, die er, ohne Mauern bauen zu müssen, durchsetzen ließ. Selbst jedoch, feierte sich der Hardliner öffentlich mit einem Adidas-Anzug!!
„Kuba wird fallen!“ Donald Trump
Allerdings scheint die Angst eines echten Überfalles der USA nun täglich allgegenwärtig zu sein. Die wichtigste Frage, die mich darum umgibt, ist ja die, ob Kuba nun wirklich nach Iran fallen und somit die USA erneut ein Karibik-Paradies aufbauen, den neuen Bundesstaat errichten oder die Armut im Sozialismus weitergehen wird. Denn, dass es eine Umkehr ohne eine militärische Revolution geben wird, ist unwahrscheinlich…
Deshalb plane ich meinen nächsten Trip auf Fidel Castros Erbe, um zu erleben, wie die Menschen damit klargehen, ihren Standard zu verwalten! Wartet die Bevölkerung in Wahrheit auf diesen Wandel, um echte Kapitalisten zu werden oder wollen sie ihren gewohnten Trott, im Nichts zu leben, keine Fortschritte zu erfahren, beibehalten.
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