ESC Vorentscheid 2026: Sarah Engels gewinnt Super Finale

Eurovision Song Contest: ARD jubelt – Beste Quote mit Sarah Engels zum Finale 2026

ESC Vorentscheid 2026: Neun Acts, neun Songs, ein Ziel: Der Brennpunkt Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale“ ist gelaufen und Sarah Engels gewinnt, wie erwartet, das Super-Finale und wird Deutschland bei der 70. Jubiläumsausgabe des ESC in Wien vertreten.

ARD jubelt über beste Quoten

Insgesamt schauten im Schnitt 3,6 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer zu.

Und die ARD jubelt über die Quoten, die zusammen mit dem SWR unter Federführung durchgeführtem deutschem ESC-Vorentscheid „Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale 2026″ erzielt wurden. „Die beste seit 2002“, mit Marktanteil von 27,4% und bei den 14- bis 29-Jährigen waren es sogar herausragende 40,9%.

Auch im Streaming krachte es richtig! Der Event-Livestream erzielte 211.000 Abrufe. Über den TV-Livestream des Ersten in der ARD Mediathek kamen zusätzlich rund 700.000 Abrufe dazu.

ESC Vorentscheid 2026: Das Deutsche Finale gewinnt Sarah Engels

Und schon jetzt, bevor es überhaupt los ging, stehen angeblich, so die Buchmacher, erneut die „Chancen“ schlecht, auf dem echten ESC was zu werden.

Zunächst wurde der Start der Live-Sendung wegen der militärischen Befreiung des iranischen Volkes von den „Kopftuch-Mullahs“, der Fortsetzung der „Grünen Revolution“ durch Donald Trump und dem Tod von Chamenei nach hinten verschoben.

ESC Vorentscheid 2026: So sehe ich die Auftritte persönlich

Vorne weg: Für mich war es zunächst die Nummer 6, Malou Lovis, die mit ihrer soulig-rauchigen Stimme den direkten Volltreffer gelandet hat! Die hat’s jedoch nicht nach vorne geschafft. Hmmm.

Der erste Auftritt von BELA, der ja wirklich ne Wackelangelegenheit war, flog gnadenlos raus. Wenn „Herz“ live war, dann haben die Töne hier echt gezittert!! Das war nix…

ESC Vorentscheid Deutschland: BELA singt „Herz“ und zittert mit den Tönen ganz schön…

Noch schräger war gleich die Nummer 2: Dreamboys The Band – Jeanie! Die Girls eierten vielleicht ihre Nummer durch!! Du meine Güte, wie schlecht!! Gesang ist anders. Und zwar konkret! Weg damit, und bitte nicht mehr wiederkommen…

Wer dagegen voll platt und cool abging und einfach crazy gleichzeitig: RAGAZZKI! Das war frisch, bunt, krass und auf n Point. Also, wenn jemand, dann die!! ABER, geschafft ins „Super-Finale“ haben sie es ebenso nicht…

RAGAZZKI auf dem ESC Vorentscheid – Die haben ne bunte Show gemacht…

Ganz witzig und konsequent: Laura Nahr mit Wonderland. Ein fröhlicher und einfacher Song, der zwar funktioniert, allerdings keinerlei Chancen hatte, eine Erdbeere zu holen!!

In die Top 3 auch für die 7: wavvyboi! Bei dem Typen, der sich nicht für Andere verbiegen will, ist es seine Power der Siebziger, die echt fetzt!! E-Gitarre, die er wegwirft, blonde Mähne und Rockstar-Feeling – in nur drei Minuten!! Das war echt gut!!

Und dann kam Sarah Engels, die verstanden hat, was der ESC wirklich will! Mit ihrem Song „FIRE“ hat die Sängerin eine Dance-Story hingelegt, die echt mega war. Sie sei „so oft gefallen, und wieder auferstanden“ und wollte um ihr Leben performen, also alles geben. Genau das hat sie getan und wurde sogleich und verdient in die Top 3 geschickt! Fantastisch

ESC Vorentscheid: Sarah Engels zündete mit „FIRE“ Feuerwerk und gewann die Show…

Was hat sich die Jury nur dabei gedacht!? Der letzte Auftritt, der von Molly Sue also, war dann echt bedeutungslos, hatte keine Energy oder irgendwelche Qualitäten, was zu reissen!! Schade. Und trotzdem kommt dieser Depri-Titel unter die ersten Drei! Huch. Ein Versehen?

Michael Schulte auf der NotP 2025, der Hamburg die „schönste Stadt der Welt“ nennt, sang auch auf dem ESC Vorentscheid 2026…

ESC Vorentscheid: Neue Jury, neues Konzept, Arroganz?

Der NDR ist raus, der WDR oder SWR drin und auf Nachfragen, warum niemand auf PResse-Anfragen geantwortet hat, wird man am Telefon schon fast spöttisch ausgelacht! Arroganz lässt grüßen!

Eines muss man den Öffies lassen: Unterschiedlicher konnten die Acts kaum sein. Alle hatten zwar das Ziel, Deutschland am 16. Mai beim 70. „Eurovision Song Contest” in Wien zu vertreten. Gewuppt hat’s nur eine!

Eurovision Song Contest Vorentscheid: Das waren die, die für Deutschland nach Wien wollten…?

Warum Deutschland abgehängt ist, kein Händchen hat

Wenn wir uns an das letzte Jahr erinnern, an den letzten Funken Hoffnung international was reißen zu wollen und als sich Stefan Raab an seinem Vorentscheid messen lassen hat, ist es tatsächlich schade, dass der Trend ein anderer war, nicht der Geschmack Europas erkannt wurde, der Deutschland musikalisch nach vorne hätte bringen sollen. Und es gab dieses Mal keine fünf, sondern nur eine Show

Ok, mittlerweile wissen wir, dass es unser Land einfach nicht drauf hat, in Europa mitzuspielen. Könnt ihr euch daher noch an den Sohn vom zweitklassigen „Quiz-Master“ auf SAT.1, Ricky Harris erinnern, der uns große Kopfschmerzen verursachte, dessen Talk-Show nach nur einem Jahr wieder abgesetzt wurde? Malik, der dann Jahre später geschickt wurde, um jämmerlich zu scheitern und „nur“ Platz 25 mit „Rockstars“ zu belegen, versank nach seinem Versuch den ESC zu gewinnen eher in der Bedeutungslosigkeit, was diese Sache betrifft…

Keine Panne im Ersten und in der ARD Mediathek, in der moderne Pop-Sounds auf Indie-Harmonien trafen, gefühlvolle Balladen auf energiegeladenen Disco-Pop. Ich bekam ab und an ein wenig Gänsehaut, und zwar vor Fremdschämerei!!! So wahrscheinlich auch die Buchmacher, die unser Land erneut weit abgeschlagen, auf den hinteren Plätzen sehen! Abwarten…

ESC Vorentscheid: Barbara Schöneberger und Hazel Brugger moderierten sich um Kopf und Kragen…

Eurovision Song Contest: Deutscher Vorentscheid

Dennoch, am Abend konnten wir uns noch einmal amüsieren, gut unterhalten und schauen, wie sich die lokalen Bands Mühe geben, um dabei zu sein. Barbara Schöneberger und Hazel Brugger redeten sich erneut um Kopf und Kragen und dachten, dass sie witzig sind! Meiner Meinung nach ist ne „Lach-Nummer“ gerade noch einmal abgewendet worden, die vielleicht sogar durch die ehemalige „Moulin Rouge“-Sängerin Sarah Engels gerettet wurde. Ja, sie legt ne coole Dance-Performance hin, ob das jedoch in Wien gegen die Osteuropa-Konkurrenz reicht, kann ich schon mit einem JEIN beantworten.

Sarah Engels gewinnt das Super-Finale des ESC Vorentscheides und fährt nun für Deutschland nach Wien…

Denn, selbst das ist Geschmackssache, die ich mir im köstlichen Zustand anschaute. Schließlich haben Länder wie Kasachstan und co den Sex mit ihren Stimmen und Bodys aufgesaugt, der in Deutschland mittlerweile verboten scheint!!

Jetzt waren wieder Künstler dabei, die ähnliches Niveau aufwiesen, von denen man außerdem teilweise noch nie was gehört hatte, man sie jedoch jetzt schon hypete, als wenn es Stars wären: BELA mit „Herz“, Dreamboys The Band mit „Jeanie“, Laura Nahr mit „Wonderland“, Malou Lovis mit „when I’m with you“, Molly Sue mit „Optimist (Ha Ha Ha)“ und MYLE mit „A OK“.