Yanomami Restaurant in Eimsbüttel

YANOMAMI-Restaurant Eimsbüttel: Wenn (nicht nur) Liebe durch den Magen geht

9.2
scharf-milder Küchenmix

YANOMAMI-Restaurant in Eimsbüttel: Wenn scharf-milde Liebe nicht nur durch den Magen geht und sich venezolanisch-peruanische Küche mit einem Touch an asiatisch trifft, dann wird es interessant. Wie sich das fügt und warum das eine spannende und gleichzeitig musikalische Experience ist, schreibe ich hier.

Hamburg-Eimsbüttel. Wie bei MAMI, nur moderner. Was die Besonderheit dieser FoodKollaboration ausmacht, das habe ich einmal erfragt und genauer wissen wollen. Denn eigentlich gilt diese Küche noch als ein Geheimtipp in Hamburg, weil diese Kombi schon einzigartig ist.

Evangelos Sfyroeras (Venezuela) und Cecilia Martinés (Peru-Deutschland) in ihrem Yanomami Restaurant in Eimsbüttel. Beide haben sich über die Pandemie UND verschiedene Küchen kennen und lieben gelernt…

Deftige trifft auf sanfte Kost – ein irrer Food-Cocktail

Essen öffnet nicht nur den Geist, sondern wesentlich mehr Sinne. Wenn sich die Gewohnheiten von Einheimischen Ureinwohnern, den Indianern, die auf spanische Eroberer und asiatischen Einwanderern treffen, die ebenso ihre Spuren hinterlassen, dann kommt ein irrer Food-Cocktail zusammen. Ob die Geschmacksnerven der Ceviche-Fans auf eine neue Reise geschickt werden oder mit dem Ceviche-Nikkei wie am Strand von Lima geschlemmt wird – die O-Töne werden immer lauter, die da rufen: „Die besten Hallacas der Stadt“. Das ist zum Beispiel das traditionelle Dezember-Essen in Venezuela: Mit drei Sorten Fleisch gefüllte Maismehltaschen in Bananenblättern gekocht. Für den Sommer hat man dann leichtere Gerichte, wie vegetarische Super-Bowls parat.

Yanomami – am Tresen serviert: Cocktail Pisco (peruanischer Coocktail) Sour und Margarita…

Yanomami Restaurant mit venezolanisch-peruanische Küche, welches ich durch einen guten Freund entdeckte – Hier machts wirklich die Mischung des Ganzen. Denn es bestechen die persönlichen Noten zweier (Ess)-Kulturen, die aufeinandertreffen, sehr harmonieren. Vom ersten Tag an war das Casa voll, wurde es von den Nachbarn sofort angenommen.

YANOMAMI-Restaurant in Eimsbüttel – Pfannekuchen mit Käse…

Denn wie ein Lauffeuer hat es sich um den kleinen Schäferkamp 36 herumgesprochen, dass, gleich after Corona, wieder ein neues Restaurant in Eimsbüttel aufgemacht hat. Mit 70% der Performance liegt der Fokus auf venezolanische Hausmannskost, also sehr deftig. Aufgepeppt durch die peruanischen Zutaten, die mit Limette geschmacklich geführt werden und teilweise durch die asiatische Küche inspiriert wird, kommt der Touch zusammen, den sie hier kreieren. Dann wird allerdings noch an Feinheiten gearbeitet und das ist es dann auch schon, was originelle Geschmackserlebnisse hervorbringt.

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Arepa Reina Pepiada im Yanomami-Restaurant in Eimsbüttel…

TouchYou.de im Talk mit Cecilia Martinés

Im Talk mit Evangelos Sfyroeras (Venezuela) und Cecilia Martinés (Peru-Deutschland) in ihrem Yanomami Restaurant in Eimsbüttel:

TouchYou.: Fangen wir mal von vorne an – WIE habt IHR Euch kennengelernt?
Cecilia Martinés: „Durch die Musik. Tatsächlich in einer Lateinamerikanischen Disco, in der ich alleine war. Dort wurde ich angesprochen…“

Yanomami-Restaurant. 

TY.: Und dann ging die Liebe durch den Magen, oder wie muss ich das verstehen?
Cecilia
Martinés: „Im zweiten Lockdown waren wir viel zusammen, arbeitslos und haben privat Filme geschaut, Musik gehört und hauptsächlich gekocht! ER stellte sich an die Pfannen, zeigte, wie in seiner Heimat zubereitet wird. Weil ich das ganze venezolanische Essen nicht kannte, war ich überrascht und kombinierte weiter. Irgendwann sagten wir – das hauen wir zusammen. Einmal die peruanische mit der venezolanischen Küche!“

Yanomami – Restaurant in Eimsbüttel: Wenn sich Freunde über LoriMar Events treffen, werden es oft schöne Abende mit Essen und Musik-Mix…

TY.: „Gekrönt wird so ein Abend manchmal mit Live-Bands, die aufspielen, was wir schon erlebt haben. Du selbst bist Sängerin und gibst ab und an kleine Konzerte…
Cecilia Martinés: „Ja, ich war im Ausland, habe dort in Hotels, wie auch im Grand Elyseé gespielt, bin mit einer Salsa-Band nach Dänemark gewandert oder in private Feiern gebucht worden. Außerdem lade ich Gast-Musiker ein, die sich genauso präsentieren können…“

Unser Fazit


Lage
8.9
Location/Style
8.9
Food/Kreationen
9.8
Service - freundschaftlich
9.1
Wohlfühlfaktor
9.2
Allgemeine Performance
9.5
Eine Empfehlung
9.3