INTERNORGA 2026: REDO in Hamburg, Red Bull zurück und neue Rede-Trends
Die INTERNORGA 2026 ist vorbei und sie war tatsächlich ereignisreich, im wahrsten Sinne des Wortes: Trends aus Asien, Gastro-Helden und neue Newcomer-Area, Next Chef Award.
Und immer wieder ist der Umgang mit dem Kunden ein Thema, der sogar auf dieser Messe holpert!

METRO auf der INTERNORGA 2026…
Service-Wüste Deutschland lässt sich nicht abtragen
Es gibt derzeit USA-Formate und Bars, da weiß man, dass Beschimpfungen wie im „Dick’s Last Resort“ ausgestoßen werden, besonders dann, wenn eine Bestellung aufgegeben wird. Wenn es jedoch ungewollt, aus unwissentlichem „Entertainment-Dining“ und kranken Mentalitätsgründen in Hamburg passiert und nicht auf der Speisekarte der Reeperbahn steht, geht’s gewaltig in die Hose! Einige Beispiele kommen hier.
Wir sind nicht Frankreich und die Service-Wüste Deutschland ist noch immer nicht abgetragen. So ungefähr drückt sich auch Star-Koch Tim Raue aus, der mit starken und hemmungslosen Statements auf dem METRO-Stand, und das im zweiten Jahr infolge, agiert und trifft so den Hammer mal wieder voll auf den Kopf.

Kukki: Cocktail aus der Flasche in nur 30 Secunden…
Apropos, auch ich bin schon aus dem Café Future, welches es nur auf der Messe gibt, mehrfach rausgeflogen, besonders in 2025, weil man teilweise dort die Gastro und den Umgang mit den „Gästen“ nicht versteht. Meine Meinung.
Ich, also, als ich meine Bestellung in die App eintippen will, zu einer der Kellnerinnen: „Na, wie lange darf ich denn heute an diesem Tisch bleiben, bevor ihr mich wieder forsch entfernen lasst?“

Wurst Curry aus München, im Café Future, mit ner kräftigen Soße, die das Fleisch geschmacklich mit Aroma und Gewürz komplett übertüncht!
Sie: „Du, was meinst du denn, wie viele sich hier zum durchschnorren aufhalten, darum machen wir das…“
Hmmm, heißt also, ein Zusammenkommen ist eigentlich gar nicht erwünscht?
Ich: „Wer entscheidet denn, wie lange ich bleiben kann und ist es dann nicht besser, gleich ne Zeitvorgabe zu machen?“
Sie: „Das weiß ich nicht, ich bin es nicht und kann es kaum bestimmen!“
Eine andere, leitende Person wird benachrichtigt und erlaubt doch das Sitzenbleiben: „Du kannst verweilen, solange du magst…“

Tim Raue zelebrierte auf dem METRO-Stand eine Lachs-Kreation mit Geschmacks-Garantie…!
Wat? Was denn nun!? UNEINIGKEIT. Eine verwirrende Aussage steht einer kompetenten hier gegenüber. Wenn das die Zukunft ist, dann haltet euch fest!! „Ein Bauer kann eben nicht Kochen“ , sagt Online-Redakteur Jörn Ehrenheim, bleibt in Erinnerung und ist meine Meinung dazu. Deshalb bin ich dem Vortrag „Mehr Umsatz durch Marke“ am Sonntagmittag lieber ferngeblieben…
Bei der Konkurrenz von DEHOGA, auf der anderen Seite der Halle, läufts dagegen wesentlich besser. „Herzlich Willkommen“, und das ohne Kompromisse! Bei denen krieg‘ ich Frühstück, Kaffee, Suppe, Kuchen, was du magst…

INTERNORGA 2026: Tim Raue gibt Selfies am METRO-Stand…
Dagegen by Coca Cola, die ja gerade zum James Bond Game-Release nen neuen Drink ohne Koffein, ohne Zucker und ohne Kalorien vorstellen, den Stand außerdem komplett abgespeckt haben, was den Getränke-Tresen betrifft, treffe ich doch tatsächlich REDO auf nen Wasser! Der hat in Berlin seine riesige Gastro-Kette komplett ausgebaut. Vor einem Jahr feierten wir gemeinsam das Holle-Opening in der Europa Passage. Das war schon cool.

INTERNORGA 2026: Neuer Drink ohne Koffein, ohne Zucker, also ohne Kalorien… Kannst dann nich gleich Wasser trinken?
Ab da an war schon geplant, seine Läden in Berlin zu besuchen und das Food und den Service abzuchecken, um ein Gegengewicht zu erzeugen. Denn die Erwartungen sind hoch.
Der XXL-Gastronom hat sich erstmal für die Shopper interessiert und posiert mit der.

Rene REDO aus Berlin auf der INTERNORGA 2026: Cooler Look und Wasser trinken…
INTERNORGA 2026: Trends, die jetzt rüberschwappen
Die Newcomer-Scene ist jetzt von Halle B 2 in die 5 umgezogen. Auf dieses Comeback freuten wir uns am meisten, denn auch RED BULL soll sich, nach Jahren des Verzichts, angekündigt haben. Einen Cocktail-Shaker Stand, wie in den damaligen Zeiten, wurde jedoch nicht gefunden. Eher zeigt man sich hier als der Hauptsponsor der Newcomer-Area.

Talk – Influencing meets Gastro in Halle B5…
Auf der riesigen foodlab-Bühne reden wir über die aktuellen Trends, welche aus Asien, wie der Dirty Café und andere neue Dinge zu uns rüber geschwappt sind. Das, was ich also schon im Januar in China gesehen und geschmeckt habe, kommt so langsam auch in Deutschland an.

Austern von Saltz: Auf der INTERNORGA 2026 in der B5…
Was in Japan an Food-Mode derzeit war, sind Toasts wie Sandwich und in der Mitte mit Sahne gefüllt und dann Früchte drin und drauf…
Was noch trendiger klingt, sind die hyper teuren Erdbeeren, für 15,-€, das Stück!! „Heidi Klum meint: Schmeckt, wie ne Erdbeere…“, erzählt die Moderation…
Bleiben sollten wir noch, weil es Austern von Saltz und Top’D Pizza x KULT FARM gäbe… Ja, das war mega!

Die italienische Pizza-Schule ist erneut dabei und zeigt, wie der Teig richtig geht…
Wie schon oben gesagt, ist Metro erneut am Start, und, wie auch im letzten Jahr, mit Super Star-Koch Tim Raue. 2025 waren wir ja konkret bei seinem Katastrophenstart vom Fernsehturm-Restaurant SPHERE in Berlin, der in einem selbsternannten „Supergau“ endete, der dann kurze Zeit später professionell ausgebügelt wurde. Aufgrund der mega geschulten Agentur gab es eine zweite Chance und in dieser überschlug sich der Service geradezu… Einfach TOP!

INTERNORGA 2026: Tim Mälzer auf dem Next Chef Award mit Johann Lafer…
In der Jury des Next Chef Awards, des zehnjährigen Babys von Johann Lafer, sitzt dieses Jahr auch Tim Mälzer. Der kam zur Vorstellung ne halbe Stunde mit der Ausrede zu spät, dass er aus Eppendorf komme. Dann wollte er die Final-Köche auch noch interviewen und wissen, was es zu Essen gibt. Das ist natürlich gegen die Regeln. Für Unterhaltung sorgt er. Der Gewinner darf dann drei Monate lang sein Gericht in der Business-Class der Lufthansa mit seinem Namen betiteln.
Die After Show in Halle B5 ist ebenso abgespeckt worden, die Stelzen-Figuren gestrichen worden, die sonst der optische Hingucker waren. Auf nur noch der Hälfte der Fläche werden Drinks von gefühlt weniger Personal als es sonst üblich war, ausgegeben…
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