Star Wars Comeback: The Mandalorian and Grogu – nur billiges Fan-Kino?
Grogu soll im STAR WARS-Comeback von The Mandalorian im Kino echt und in jedem von uns sein. Das wollte wahrscheinlich auch der Regisseur so, der schon zwei Staffeln produzierte, die, bis auf die erste Folge auf PRO7, nie im Free-TV zu sehen war.
Nun wendet sich Jon Favreau erst einmal vom Streaming ab und lässt jedoch den Kinofilm, der eine neue Zielgruppe erreichen soll und auch geschaut werden kann, wenn man die Serie nicht kennt, im Kino starten. Denn diese abgeschlossene Story macht es möglich, einzusteigen, wann immer man will.
Dabei werden Figuren und Charaktere, sowie Elemente aus den alten Filmen, also Star Wars 4, 5, 6 wiederverwendet, in denen noch der junge Harrison Ford spielte. Kampfdroiden in Mini-Form, die wie neu gepimpt wirken, geritten werden und andere Maschinen, die wir schon aus den Siebzigern kennen.
Die Story: Klassisches Star Wars-Kino, nur platter erzählt
Das Dunkle Imperium ist gefallen und die imperialen Kriegsherren sind weiterhin über die Galaxis verstreut. Während die Neue Republik daran arbeitet, alles zu schützen, wofür die Rebellion gekämpft hat, sichern sie sich die Unterstützung des legendären mandalorianischen Kopfgeldjägers Din Djarin und seines jungen Lehrlings Grogu.
Star Wars: Lohnt der neue Streifen?
Im UCI läuft das Ding schon am Mittwoch, also einen Tag früher an und schon jetzt kann man das als das Sommerkino bezeichnen, da es am Wochenende um die 30°C erwartet werden. Da lohnt es sich tatsächlich, einen Saal aufzusuchen.
„Das ist der Weg. Oder kann das weg!?“, meint der SPIEGEL. Die Frage ist daher schon, ob das, auch in 3D, überhaupt lohnt, sich zu geben. So betrachtet auch der NDR das sehr kritisch!! Als „FanService“ und „nicht mutiger Kinofilm“ dämpft es tatsächlich die Vorfreude, wenn man den Kritiken glauben schenken darf. Warum nur traut man sich nicht, neue Stränge zu verfolgen!?
Fazit: Solide Umsetzung – mehr nicht
Arena-Kämpfe, wie in Gladiator II, die im lauten Sound wuchtig wirken, jedoch im eher unscharfen und verkörntem Bild an Kontrast und Schärfe verliert. Jedenfalls sind das die Fakten aus dem UCI ISense in Mundsburg. Nüchtern gesagt, bleibt beliebig (gute) Unterhaltung übrig, die ich wegen seiner Einseitigkeit und platten Dialoge plus sinnloser Gewalt noch stundenlang ansehen könnte. Und da ist die Kritik schon auf seinem Höhepunkt: Man hat so das Gefühl, als wenn zwei Episoden aus der Stream-Serie einfach aneinandergereiht worden wären…
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