Oscars: Trophäe

OSCARS 2026: Wer dieses Jahr diese Trophäe verdient hätte und wer eher nicht so

Oscars 2026: Warum ich diese Veranstaltung seit Jahren nicht mehr live sehe. Außerdem kann man überall nachschauen, wer nominiert war und wer nicht. Mir geht es jedoch um ganz andere und eigene Gedanken zu diesem Event.

Der Super Bowl ist vorbei, die INTERNORGA läuft an und die 98. Trophäen-Verleihung in der Nacht zum Montag macht mir mittlerweile keine schlaflosen Nächte mehr.

Ja, ich bin ein Filmliebhaber, ein echter Fan, der ins Kino geht, um die Sound– und 4K-Bildquali, die zum Beispiel auch zu AVATAR 3 im KINOPOLIS ordentlich wuchtet, aufzusaugen. Als jedoch TENET noch nachträglich zum Oscar nominiert wurde, auch einen bekam, verstand ich die Welt nicht mehr…:

Sogar über Low Budget Produktionen und Red Carpets derer, wie Berlin Calling geschrieben, wenn denn zu diesen eingeladen wurde. Und auch meine meisterlichen Qualitäten sollten schonmal mit einem von Studenten dotiertem Preis in Dubai gekürt werden, was ich konsequent ablehnte!! Natürlich kann man jetzt sagen, dass ich ein neuer Reich Ranicki bin, weil ich meine Reise– und Erfahrungsberichte gerne, und zwar um mein Gehirn zu trainieren, veröffentliche.

In wenigen Tagen blickt die Welt wieder auf das Dolby Theatre, wenn die 98. Academy Awards verliehen werden. Doch während die Sektkorken für Rekordhalter einiger Actors bereits knallen, mischt sich in die Vorfreude eine gehörige Portion Kritik.

​Oscars 2026: Der Triumph der Giganten: „Sinners“ vs. „One Battle After Another“

​Dass Ryan Cooglers übernatürlicher Thriller Blood & Sinners (deutscher, abgeänderter Titel) mit sage und schreibe 16 Nominierungen Geschichte schreibt, ist ein wichtiges Signal für das Genre-Kino und die Repräsentation schwarzer Kunst. Auch für mich war das eine Cinema Überraschung des letzten Jahres. Es ist die Anerkennung eines Visionärs, der bewiesen hat, dass Horror und Anspruch kein Widerspruch sein müssen. Dann kommen noch Brad Pitt mit F1 und Timothée Chalamet mit Marty Supreme und so weiter…

​Dicht auf den Fersen folgt Paul Thomas Anderson mit One Battle After Another (13 Nominierungen). Hier wird das Narrativ des „überfälligen“ Genies bedient, weil Anderson als der große Favorit für die Regie-Krone gilt, ein Preis, der ihm trotz jahrelanger Brillanz bisher verwehrt blieb. So, wie auch Leonardo DiCaprio…

​Die SchauspielerInnen: Glanzleistungen und bittere „Snubs“

Eine weitere Überraschung, dass Timothée Chalamet für seine Darstellung in der Ping-Pong-Biografie Marty Supreme nominiert wurde, freut die Fangemeinde, doch Kritiker können sich fragen, ob die Konkurrenz wirklich so schwach war…

Dagegen bin ich voll dabei, wenn Ariana Grande zu den „vergessenen Stars“ gehört, wenn das Ignorieren von Wicked: For Good einfach im Vordergrund steht. Nachdem der erste Teil noch zehn Nominierungen klarmachte, hatte der zweite, trotz lobender Meldungen und einer massiven Kampagne, wie auch der gesamte Film, keine mehr. Vielleicht ein herber Schlag für alle, die auf ein Musical-Revival gehofft hatten, welches unendlich absahnen müsste. Auch Paul Mescal (Hamnet) und Altmeister George Clooney müssen dieses Jahr von der Seitenlinie zusehen…

Oscars 2026: So oder so, wir sind gespannt – sehr!!!