UDOVERSUM: Im Stilwerk auf drei Etagen

UDOVERSUM: So viel Lindenberg auf drei Etagen – ohne Eierlikör

UDOVERSUM: Rein, in den Kosmos von Udo – So viel Lindenberg, im Stilwerk, auf drei Etagen, die galaktische Zentrale des Deutsch-Rockers, ohne Eierlikör und vollgestopft mit Bildern, Videos und Filmen.

Status: Ein wenig geflasht, beschwipst von Emotionen und ein bisschen infiziert vom Udo-Virus.

Nur ein bisschen!!

Naja, ich will nicht übertreiben, denn vom Virus infiziert sind wir schon lange nicht mehr. Zwar mag der Likör-Fan nahbar sein, jedoch hält die Agentur einige Vertreter der Presse und den Online-Medien arrogant weg. Und deshalb sind wir mittlerweile echt zwiegespalten, was gute Vibes über den wahrscheinlich bekanntesten Deutsch-Rocker betreffen. UNSER Volksheld ist er daher nicht mehr. Vor zehn Jahren hätte man deshalb noch zum Geburtstag gratuliert. Heute tut das nicht mehr not, denn die Zeiten haben sich geändert.

UDOVERSUM: Viel Lindenberg auf drei Etagen im Stilwerk…

UDOVERSUM: SO viel Lindenberg auf drei Etagen

Trotzdem schauten wir uns das neue Universum Udos an. Es gab zwar keinen Eierlikör, den man in dieser staubigen Luft bräuchte, um die wegzuspülen. Viele Bilder aus den vergangenen Jahrzehnten dagegen und Konzert-Video-Schnipsel. Das waren schon Erinnerungen, schließlich zogen wir uns damals auch die Weltpremiere von „Mach Dein Ding“ rein…

Ansonsten gibt’s nen Podcast-Begleiter mit Kopfhörer. Das ist echt ne gute Sache, weil hier im Hörbuch-Stil die Zeitreise erzählt wird. Und dafür braucht man Zeit! Diese sollte sich wirklich jeder nehmen, um alle Geschichten sehen und hören zu können. Rekord sollen fünf Stunden sein, die einer mit dem horchen aller Storys verbracht haben soll. Alleine der irre SpielfilmPanische Zeiten“ von 1980, der da im second floor läuft, geht ja schon  Was für eine dämlich flache Story, die mich jedoch echt zum Schmunzeln brachte.

Udo Lindenberg ist natürlich unsere Rock-Ikone, der unter anderem unbedingt bei uns, in der Ost-Zone in den Achtzigern spielen wollte, das auch geschafft hat. Jedenfalls, einmal, bis in den Palast der Republik. Danach sahen wir seine Spektakel in Hamburg live, als uns die Reisefreiheit geschenkt wurde.

​“Hinterm Horizont geht’s weiter…“? – Stimmt nicht ganz. Da fängt das Udoversum erst richtig an! Das Musical, was einigermaßen erfolgreich in Hamburg lief, riss mich zwar nicht vom Hocker, ließ ab und an nur eine Träne an meiner Wange herunterlaufen. Schließlich ist das echte Geschichte, die wir mit ihm zusammen erlebten…

Fazit

Kann man machen! Besonders mit Kopfhörer und Rekorder.