HOPE: Monster-Thriller Filmplakat

HOPE: Dieser Monster-Thriller ist skurril und brutal dynamisch

HOPE: Dieser Film hat mich völlig verwirrt!!Er ist skurril, dynamisch und echt brutal, zuvor mit viel Kopfkino begleitend. Im Oktober startet einer der abgefahrensten Weltuntergangs-Thriller, die ich je sah…

Während ich zunächst vermutete, die Monster nie zu Gesicht zu bekommen, weil in einer unendlichen Odyssee wegen einer Jagd durch ein Dorf nur durch Geräusche und Gebrüll angedeutet wird, dass es Ungeheuer geben muss, sind der Sound und die Gesten der Protagonisen ausschlaggebend!!

Häuser verdecken immer wieder die Sicht, mindestens eine halbe Stunde lang auf diese und deshalb knipst das mein Kopfkino brutal an!

Wer daher glaubte, der südkoreanische Regisseur Na Hong-jin hätte mit seinem Meisterwerk The Wailing (2016) die Grenzen des atmosphärischen Terror-Kinos bereits ausgereizt, wird mit HOPE eines Besseren belehrt. Der Film tauscht laute Flüche gegen ein Szenario ein, das irgendwo zwischen beklemmendem Invasions-Kino, bizarr-schwarzem Humor, absolutem Monster-Chaos und Action-Comic pendelt.

HOPE: MonsterThriller ab 18 Jahre ab Oktober im Kino…

Hope: So ist der Film

Statt eines gewohnten Hollywood-Blockbuster-Szenarios mit Panzerkolonnen und bombastischen Briefings entfaltet sich ein herrlich absurdes Drama. Die lokalen Gesetzeshüter (angeführt von Korea-Star Hwang Jung-min) versuchen verzweifelt und vollkommen überfordert, das Ausmaß der Bedrohung zu vertuschen und zu bewältigen.

Auch Michael Fassbender hat seine Rolle. Hä, ehrlich!? Ja, nur ist der nicht zu erkennen! Denn richtig skurril wird es, wenn in diesen isolierten Mikrokosmos internationale Figuren hineingezogen werden. Wenn Hollywood-Größen wie er und Alicia Vikander auf ahnungslose Dorfpolizisten treffen, entsteht mitten in der außerirdischen Krise eine fast surreal-humorvolle Dynamik, die man in diesem Genre so noch nie gesehen hat. Der Kultur- und Sprachschock wird hier zum treibenden Motor für bizarre Missverständnisse – während im Hintergrund das Verderben lauert…

Fazit

Nach 150 Minuten und einer halbstündigen einsamen Monster-Jagd auf einer komplett einsamen Autobahn, die sich am Ende noch einmal mit immer wiederholenden Szenen den Bogen echt überspannt, weil man vielleicht denkt, nicht wirklich hingesehen zu haben. Deshalb sage ich nochmal, dass sich bei mir erneute Irritation breitmachte, weil diese Geschichte auf 300 Minuten gestreckt hätte werden können.