Spider-Man: Brand New Day – Durchhalten, dann werden wir belohnt
Spider-Man: Brand New Day startet im Kino und wir sahen den Action-Kracher erneut im KINOPOLIS in Hamburg. Und genau für solche High-End Säle, in denen das Bild glasscharf und der Ton wirklich funny ist, sind solche zweieinhalb Stunden lange Filme gemacht…
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Szene aus Spider-Man: Brand New Day – Action Szene…
Noch vor einem Jahr erst wollte die Free-TV Premiere von „Across the Spider-Verse“ kaum einer auf PRO7 sehen. Ob „No Way Home“ und so weiter auf Kabel Eins, im Juli, also im Hochsommer besser laufen wird, lässt zweifeln. Denn – wirklich nur im Kino lohnt sich sowas zu schauen und zu hören.
Spider-Man: Kinostart von „Brand New Day“
Es braucht zwar gut eine Stunde, um seinen eigentlichen Rhythmus für eine überraschende Story mit harten Wendungen zu finden, geht dann jedoch mit starker Charakterentwicklung und gepaart mit packender Tiefe doch noch durch die Decke. Deshalb hab sicher auch Rotten Tonatoes 91%!! Wow. Das, so meine ich, ist ein wenig zu übertrieben und zu groß gewertet.
Spider-Man: Brand New Day – So sehen wir den Film
Fans, die sich ein menschlicheres und reiferes Porträt von Peter Parker gewünscht haben, bekommen genau das. Die Figuren sind erwachsen geworden. Weil sich der Film jedoch in der ersten Stunde „nur“ des üblichen Action-Krach-Schemas bedient, in dem schnelle Rettungen in den Straßen der Großstadt finalisiert werden, befürchtete ich die volle Langeweile… Es kracht, bebt und zischt – die Kampfszenen wirken bis dahin echt zu überladen und folgen rasant aneinander.
Ab Stunde zwei jedoch, wendete sich das Blatt und die Story nahm sogar an Fahrt auf!! Jetzt wurde es richtig interessant und Handlungsstränge wurden zusammengepuzzlet, durch die mehr Gefühle und Emotionen geschaffen wurden. Aufarbeitungen durch Gespräche bringen plötzlich Offenbarungen ans Tageslicht, mit denen ja kaum einer rechnete.
Außerdem gingen ja schon Gerüchte rum, die da andeuteten, dass Spider-Man getötet werden könnte. Zum Glück informiere ich mich nie vor einer Sichtung eines Filmes und sehe keine Trailer!! Daher sind unerwartete Wendungen und Überraschungen immer noch keine Selbstständigkeit.
Fazit
Wer die ersten sechzig Minuten schafft, der bekommt ab dann einen doch noch guten Film. Hier ist allerdings Sitzfleisch gefragt. Deshalb hätte man natürlich den Streifen um ne halbe Stunde kürzen können. Schließlich ist die Gefahr da, früher aus dem Saal zu gehen…
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