Paul Kalkbrenner: Hitze-Beats in Hamburg – Behörde beurteilte Event
Das war schon ein wenig Ibiza-Feeling im Miniformat: Hamburg kochte und Paul Kalkbrenner riss die Hütte ab: Wie ein Berliner Tech-DJ zur Hitze seine krassen Beats dagegensetzte.
Jetzt hat sich die Behörde dazu geäußert und Mängel zum Test auf dem Heiligenfeld nicht wirklich festgestellt. Auch ich musste, nach meiner persönlichen Prüfung sagen, dass es keinerlei Komplikationen und schnelle Abwicklung des Einlasses gab und auch die Wege zu den kostenlosen Trinkstellen und Dixi-Klos waren ohne weiteres locker erreichbar.
Zuvor gab es ein echtes Hitze-Drama
Echtes Drama! Während andere Events und Sport-Highlights wegen nahe der 40° abgesagt wurden, durfte der „Berlin Calling“ – Gott trotzdem an die Regler!!
Was für ein Abend, was für eine irre One-Man-Show. Zuvor war St. Pauli kurz vor absolutem Absagezustand, der noch einmal abgewendet werden konnte, indem das Vor-Programm nach Hause geschickt wurde. Das lag diesmal nicht nur an dem subtropischen Killer, der die Stadt wie ein feuchtes, heißes Tuch belagerte, so mit riesigen Wasser-Ventilatoren in XXL entgegengesprüht wurde.
Nein, die wahre Hitzewelle kam doch noch aus den Boxen.
Paul Kalkbrenner hatte zum ersten Mal groß geladen, und Hansestadt hat mit einem Abspeck-Event geliefert. Ein Open-Air-Spektakel, das man so schnell nicht vergessen könnte. Und zwar aus mehreren Punkten…
Drei Videowände, verzerrte und versetzte Sequenzen wie aus den Siebzigern und eine echt gute Orga, was die Führung der geplanten 20 000 Fans betraf. Durchschnittsaler: 30 Jahre! Alles brav, alle lieb, keine Zwischenfälle, die Mucke wurde tatsächlich gefeiert! Das grüne Band war hier die beste Lösung: Front Stage! Ganz nah dran, am Desktop!
Hier ist der Report zu einem Gig, der schon vor dem ersten Beat fraglich war.
DAS war nur ein lautes Warum Up! Der Einlass begann 18:00 Uhr. Pünktlich um 20:00 Uhr gab’s die ersten Beats auf die Mütze. Und um genau 22:01 Uhr war Schluss!

Die Klos schickte Toi Toi und sorgte für keinen Toilettenmangel…
Die Spiel-Zeit von zwei Stunden wurde damit (fast) haargenau eingehalten. Hielt man sich jedoch auch an die Lautstärke, die vorgegeben wurde? Dort, an dem Platz, an dem ich stand, hätte ich einen Dezibel-Messer gebraucht, denn es wumste jedenfalls furchtbar und die Bässe drückten gewaltig!! Deshalb war ich daher und jetzt auf die Antwort der City hochgespannt, die wir jetzt haben: Hat der „Test der Stadt“ mit dieser Nummer wirklich bestanden? Kriegen wir nun jährlich sowas auf St. Pauli?
Sein Support jedoch, der musste vorher abdanken. War es die Sorge um die Laptops oder Technik, die zur großen Absage führte? Wahrscheinlich kaum. Eher machte der Hitzerekord echte Probleme, und man befürchtete, dass die Leute vielleicht reihenweise umkippen könnten…
Fazit: Paul Kalkbrenner in Hamburg
Während die Hamburger Nacht nur langsam, bis auf 25°C, gegen 01:00, eigentlich gar nicht abkühlte, hatte der Berliner Großmeister zuvor ganz gut eingeheitzt. Kalkbrenner, wie man ihn kennt und mag: fokussiert, lässig im Shirt, immer die Kippe griffbereit, ein verschmitztes Grinsen im Gesicht und immer wieder seine rausgestreckte Zunge!! So regelte ER das hier alles im Alleingang.
Und es ist erstaunlich, wie gut seine alten Stücke live immer noch funktionieren. Lange nach seinem Musik-Film Debüt knallt „Sky and Sand“ in einer Intensität aus den Lautsprechern, die sich verdammt hören lassen kann!
ABER, Leute, wenn ich 100,-€ für diese lächerlichen zwei Stunden gezahlt hätte, müsste ich das Geld zurück verlangen! Auf IBIZA bekomme ich das sogar kostenlos…
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.






0 Kommentare
Schreibe einen Kommentar