Pohlmann und sein „Ich hab’s verkackt“-Auftritt im ARD MOMA
Wir alle kennen Pohlmann noch, der mit seinem alten Hit „Wenn jetzt Sommer wär“. Jetzt hat sich der Wahl-Hamburger ein neues Album durchs Crowfunding und seine Fans finanzieren lassen und in MOMA mit neuer Band einen Song performt…
Und das ging im ARD MOMA, also Morgenmagazin richtig in die Hose, weil er mit dieser Gruppe, die er aus Köln erst vor zwei Tagen gefunden haben will, nicht harmonieren konnte. „Stopp“, ruft der Sänger einfach mitten im Play, weil er Einsätze verpatzt und dazu Texthänger fabrizierte. Die Unsicherheit, die versprüht wurde, spüre ich sofort und starre dabei gebannt, mit Gänsehaut durchgeschüttelt auf den Bildschirm. „Die zweite Strophe…“, ergänzt er noch und verhaut dann sogleich alles komplett, bevor er den Refrain dann doch noch abliefert. Schnell springt die Moderatorin an die Seite und ruft: „Das ist Live…!“
Das ist doch wirklich ein Unprofi-Alptraum, der mit Entschuldigungen und Rechtfertigungen schön geredet wurde. Das habe ich so, glaube ich, noch nie gesehen!!
Als ich Pohlmann vor Jahren noch in einem Kellerkonzert in der Schanze sah, sah der Mann noch völlig anders aus. Heute erkenne ich ihn überhaupt nicht mehr wieder. Er sieht verbraucht und echt gealtert aus. Da schaue ich doch mal nach, wie viele Lenzen der in Rehda geborene auf n Buckel haben könnte? 54!! Ich bin 59 und sehe vielleicht ein wenig fitter aus! Warum, das ist der Gesundheit geschuldet.
Jetzt plant er seine neue Tour und ist sogar Vorband von Fury In The Slougderhouse! Ob das dieses Mal gut geht, ist so eine Sache. Schließlich musste er letztes Jahr wegen Bandscheibenvorfälle die letzte Sause unterbrechen oder sogar absagen!!
Jedenfalls bin ich neugierig geworden und möchte mir diese Geschichte mal näher anschauen. Hätte es Pohlmann ohne diese Peinlichkeit in das Magazin geschafft? NEIN! Klar, die Show ist keine wie die von Helene Fischer. Jedoch kann HandMade Music dann vom Hocker hauen, wenn sie gut gemacht und professionell durchgezogen wird…
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