Auf der KitKatclub Premiere im Internarional

KitKatClub: Diese Doku ist eine echte Sex-Bombe mit Mini-Eklat

KitKatClub: Kinks of Berlin – Diese Doku ist eine echte Sex-Bombe und doch soll es nur ein Berlin-Film sein, der echt schonungslos zeigt, wie es in der Location abgehen kann.

Durch das Deutsche Kinofest profitierte der Film durch seine Präsenz und soll, laut der KI, in den Arthouse-Charts sofort auf Platz 8, was den Besucherschnitt betreffen soll, eingestiegen sein.

Offizielle Zahlen werden zurückgehalten und nicht, wie bei Blockbustern, hinausposaunt, sondern intern verarbeitet. Deshalb ist nach zwei Wochen der Laufzeit kaum eine Einschätzung möglich, wie sehr die Doku einschlug.

KitKatClub: So war die Premiere in Berlin

Am Donnerstag der 37. Kalenderwoche ist das Ding im Kino gestartet. Wir waren auf dem Red Carpet dabei und sprachen mit den Filmschaffenden…

Dazu ein kleiner Eklat nach der Sichtung auf der großen Preview, während der Talk-Phase, als sich alle ProduzentInnen mit den DarstellerInnen auf der Bühne präsentieren. Plötzlich sucht eine der ProtagonistInnen, die auch auf dem Filmplakat ist, wütend-schimpfend das Weite, verließ den Saal, weil es mit Einigen ein Hin und Her, was die Unterzeichnungen von Verträgen gegeben habe…

Weiter heißt es in einer sofortigen Erklärung dazu, dass einer sogar, nachdem er seine Unterschrift geleistet hatte, später am Telefon weinend um den Ausstieg gebettelt habe, sonst würde er sich umbringen.

KitKatClub Doku Berlin: Wow, eine der ProtagonistInnen des Filmes auf dem Red Carpet…

KitKatClub: So war die Doku-Premiere in Berlin

Und so ist das mit diesem Live Schauspiel–Theater eine irre Werbung für dieses Projekt, für das es sechs Jahre um die Finanzierung gebraucht haben soll. Das ZDF wird das Ding sogar als Fernsehspiel, gleich nach dem Montagskino zeigen. Ungeschöhnt? Denn diese Doku ist ab 18 und wurde sogar im Kino International erst ab 22:00 Uhr gezeigt!

Also, sowas wie ein Heimat-Film, indem Freiheit, Freizügigkeit und eine Zelebration mit Perrücken und Latex im Mittelpunkt dieser Momenaufnahme stehen, kann ich kaum als diesen identifizieren. Und so tauchten auf dieser irren Premiere auch der Fuchs mit seinem Herrchen auf und einige female love friends, die sich auch sonst sehr gut verstehen…

KitKatclub – Kinks of Berlin – Red Carpet der Doku Premiere im Kino International…

Red Carpet mit irren Figuren im Kino International

‚Wuffie, Wuff, mein Süßer’… Auf dem Red Carpet, der wirklich wild-bunt war (Titelbild), kümmerte man sich mit viel Streicheln und Zureden um den Fuchs, der auch in der Doku eine sehr große Rolle spielt. „Wissen das eigentlich deine Eltern, was Du hier tust…!?“, fragt ihn sein Herrchen und Freund in dieser. Er: „NEIN!“ Naja, vielleicht ja jetzt.

KitKatClub – Kinks of Berlin: Red Carpet der Doku Premiere im Kino International…

KitKatClub: Diese Doku ist ein Muss

Wir besuchen einige der Freizeit-Helden Zuhause, wenn sie sich „fertig“ machen, in ihre Dom-Rollen schlüpfen, sie Tonnen an Schminke und übertriebene Bemahlungen zu anderen Charakteren werden lassen. Da ist die Kunstfigur Raven van Kruger, der sich erklärt, warum er was da macht, wenn er sich umstylet. Anfeindungen, die auf dem Fußweg zum Club ausgerufen werden, sollen dabei keine Einzelfälle sein.

KitKatClub: Filmplakat am Kino International…

Im KitKatClub: Keine Go-Gos, sondern Bondage-Girls hängen an der Decke, laut wummernde House-Beats, die man sogar noch in den DARK-Rooms hört, donnern über die Leinwand. Dazu sehen und lernen wir, wie man sich ne Spritze so setzt, damit sie ihre Wirkung auch wirklich gut entfachen kann. Was dabei ein wenig störend wirkt, ist, dass der fast ganze Film in Schwarz-Weiß gehalten wird. Warum? Die Farben sollen wir selber sehen, erleben, wenn wir uns in den Club hinbringen.

KitKatClub – Kinks of Berlin Doku Premiere: Pepemaus…

KitKatClub: Warum der Boom so richtig los ging

Der Boom soll so richtig erst nach dem Film „Fifty Shades of Grey“ abgegangen sein, obwohl es das Konzept des Clubs schon seit 33 Jahren gibt. Ebenso zeigt sich auch der stolze Macher und Porno-Produzent, der nach einem Dreh genüsslich in einer Wohnung seine „Anpiss-Videos“ cutet. Andererseits, wie in einem seiner Sessel thronend, sich von einer seiner ihn liebenden Frauen beschimpfen lassen muss, weil auch Neid ne Tugend zu sein scheint. Denn, wie kann es sein, dass er sich Dinge erlauben könne, nur „weil DU der Erfinder des KitKat Clubs bist?“, schreit sie und verschwindet dann, lässt Simon damit erneut sprachlos zurück.

Sind die Szenen eigentlich wirklich alle dokumentarisch echt oder ist da auch was gestellt!? Jedenfalls, ich war noch nie in diesem Club, doch jetzt weiß ich tatsächlich alles über ihn, wo der ist, die harte Tür und die Leute, die dahingehen…

Fazit

Gewünscht hätte ich mir noch ne Aftershow, in der Kino-Bar oder gleich im Club, um zu sehen. Da hätte man doch ein wenig KitKat-Feeling ausleben können. Aber mal im Ernst: Für alle Freunde dieser verrückten Welt, ist die Doku ein MUSS, weil sie komplett, so doch meine Meinung, authentisch ist!