KitKatClub: Diese Doku ist eine echte Sex-Bombe mit Mini-Eklat
KitKatClub: Diese Doku ist eine echte Sex-Bombe und doch soll es nur ein Berlin-Film sein, der echt schonungslos zeigt, wie es in der Location abgehen kann.
Dazu ein kleiner Eklat nach der Sichtung, während der Talk-Phase, als sich alle ProduzentInnen mit den DarstellerInnen auf der Bühne präsentieren. Plötzlich sucht eine der ProtagonistInnen wütend-schimpfend das Weite, verließ den Saal, weil es mit Einigen ein Hin und Her gab, was die Unterzeichnungen von Verträgen betroffen habe…
Ja, einer solle sogar, nachdem er seine Unterschrift leistete, später am Telefon weinend um den Ausstieg gebettelt haben, sonst würde er sich umbringen.

KitKatClub Doku Berlin: Wow, eine der ProtagonistInnen des Filmes…
KitKatClub: So war die Doku-Premiere in Berlin
Und so ist das mit diesem Live Schauspiel-Theater eine irre Werbung für dieses Projekt, für das es sechs Jahre um die Finanzierung gebraucht haben soll. Das ZDF wird das Ding sogar als Fernsehspiel, gleich nach dem Montagskino zeigen. Ungeschöhnt? Denn diese Doku ist ab 18 und wurde sogar im Kino International erst ab 22:00 Uhr gezeigt!
Also, sowas wie ein Heimat-Film, indem Freiheit, Freizügigkeit und eine Zelebration mit Perrücken und Latex im Mittelpunkt dieser Momenaufnahme stehen, kann ich kaum als diesen identifizieren. Und so tauchten auf dieser irren Premiere auch der Fuchs mit seinem Herrchen auf und einige female love friends, die sich auch sonst sehr gut verstehen…

Auf der KitKatClub Premiere im Kino Internarional in Berlin: Füchse mit ihrem Herrchen…
‚Wuffie, Wuff, mein Süßer’… Auf dem Red Carpet, der wirklich wild-bunt war (Titelbild), kümmerte man sich mit viel Streicheln und Zureden um den Fuchs, der auch in der Doku eine sehr große Rolle spielt. „Wissen das eigentlich deine Eltern, was Du hier tust…!?“, fragt ihn sein Herrchen und Freund in dieser. Er: „NEIN!“

KitKatClub – Kinks of Berlin Doku Premiere in Berlin…
KitKatClub: Diese Doku ist ein Muss
Wir besuchen einige der Freizeit-Helden Zuhause, wenn sie sich „fertig“ machen, in ihre Dom-Rollen schlüpfen, sie Tonnen an Schminke und übertriebene Bemahlungen zu anderen Charakteren werden lassen. Da ist die Kunstfigur Raven van Kruger, der sich erklärt, warum er was da macht, wenn er sich umstylet.
Im KitKatClub: Keine Go-Gos, sondern Bondage-Girls hängen an der Decke, laut wummernde House-Beats, die man sogar noch in den DARK-Rooms hört, donnern über die Leinwand. Dazu sehen und lernen wir, wie man sich ne Spritze so setzt, damit sie ihre Wirkung auch wirklich gut entfachen kann. Was dabei ein wenig störend wirkt, ist, dass der fast ganze Film in Schwarz-Weiß gehalten wird. Warum? Die Farben sollen wir selber sehen, erleben, wenn wir uns in den Club hinbringen.

KitKatClub – Kinks of Berlin Doku Premiere: Pepemaus…
KitKatClub: Warum der Boom so richtig los ging
Der Boom soll so richtig erst nach dem Film „Fifty Shades of Grey“ abgegangen sein, obwohl es das Konzept des Clubs schon seit 33 Jahren gibt. Ebenso zeigt sich auch der stolze Macher und Porno-Produzent, der sich, wie in einem seiner Sessel thronend, von einer seiner ihn liebenden Frauen beschimpfen lassen muss, weil auch Neid ne Tugend zu sein scheint. Wie kann es sein, dass er sich Dinge erlauben könne, nur „weil DU der Erfinder des KitKat Clubs bist?“, schreit sie und verschwindet dann.
Sind die Szenen eigentlich wirklich alle dokumentarisch echt oder ist da auch was gestellt!? Jedenfalls, ich war noch nie in diesem Club, doch jetzt weiß ich tatsächlich alles über ihn, wo der ist, die harte Tür und die Leute, die dahingehen…
Fazit
Gewünscht hätte ich mir noch ne Aftershow, in der Kino-Bar. Da hätte man doch ein wenig KitKat-Feeling ausleben können. Aber mal im Ernst: Für alle Freunde dieser verrückten Welt, ist die Doku ein MUSS, weil sie komplett, so doch meine Meinung, authentisch ist!
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