AMARÊ: Tee

Amarê: Neues Café in Eimsbüttel spaltet die Szene mit Kommentaren

6.3
Wartesaal-Feeling

Das neue Café Amarê hat in HH Schanze, Eimsbüttel, mit fürchterlicher Verspätung eröffnet. Bunker-Design meets Wartesaal-Feeling – Wir checkten zum „Grand Opening“ mal Location, Ambiente, Kommunikation und fragen wegen der „unzufriedenen“ Google-Rezensionen direkt nach und so…

Schanze. Erste Videos machten schnell die Runde, wie toll es doch sein solle, hier zu frühstücken. Andere sehen das anders und das zu überprüfen und einige Meinungen zu filtern, sich selbst einen Eindruck zu holen, braucht es nicht viel.

AMARÊ: Für Mutti mit Kind ist das der place to be, nicht nur zum Kids-BD, sondern zur Frühstücks-Zeit…

Die sogleich gesetzten und „überteuerten“ Kommentare, die Vermutungen äußern, dass überwiegend die Familien-Mitglieder hier positiv bewerten dürften, fallen stark und sofort ins Auge. Lange Wartezeiten würde es geben, zu wenig auf dem Teller sein, also nichts zum satt werden sind da einige Äußerungen, die eher Unzufriedenheit rüberbringen. Mit „Preise nicht gerechtfertigt“, so meinte es meine mich begleitende Nachbarin, geht´s da weiter. Ist da wirklich was dran? Wir bröseln ein wenig auf und fragten nach.

Café AMARÊ Schanze: DJane Sophia Colucho legte zum Sonntags-Brunch Grand Opening soulige Sounds in guter Lautstärke auf…

Café AMARÊ Schanze: Nachgefragt, wegen unzufriedener Kommentare

Mal nachgefragt: „…natürlich ist jeder Kunde König und soll das best mögliche bekommen. Wir finden einige Kommentare sehr unglücklich formuliert und viele Anschuldigungen sind dabei, die wir nicht als zutreffend einstufen. Unsere Geschäftsführung wird jedem Kommentar antworten. Wir lassen diese Anschuldigungen nicht auf uns sitzen, denn wir können und machen es besser als dargestellt…„, das sagt yasilisay auf Insta.

Wir waren eigentlich zum Family-Opening erst geladen, um uns ein tolles Begrüßungs-Event zu geben, bekamen jedoch schnell wieder eine Ausladung, wegen „fehlender Kapazitäten“.
Meine „kostenlose“ Reservierung, für ein „Grand Opening mit einigen Aktionen“, für den Sonntag, supported by DJane Sophia Colucho, kam gar nicht erst an. Wurde diese, sozusagen, unter den Tisch fallen gelassen? Kostenpflichtiger Anfängerfehler?

Café AMARÊ: So wird der Americano gepimpt...

Café AMARÊ in der Schanze: Momentaufnahme

Erste Momentaufnahme und Eindruck: Fließband-Verarbeitung zum Grand Opening, daher ist „Geduld“ gefragt, Zeit knapp. Das wird auch sofort deutlich gemacht.

Wegen Überlagerung der Plätze aßen wir also innerhalb einer Stunde schnell ein Tiramisu, tranken nen Tee. Wenn ich das mal mit meinem gerade erlebten Marokko-Urlaub vergleiche, sind das Welten. Während die Kanne auf der Straße einen Euro kostet und mit einem ganzen Zweig an natürlicher Kamille oder anderen Kräutern geliefert wird, bekomme ich hier das Glas heiße Wasser für mehr als das Vierfache, mit wenigen Blättchen der Pfefferminze darin serviert. Was für ein Unterschied.

Gemütlichkeit = Geschmackssache. Es ist, als würde ich mit einem besseren Gefühl auf den Bus warten. Das Ambiente, welches eher eintönig daher kommt und ein Mix aus Bunker-Design und Wartesaal-Feeling mit hohen Decken hat, geht ok, nicht mehr. Ich fühle mich, wie in einer besseren und von Außenlicht gefluteten Bahnhofshalle. Der Look wirkt zwar zweckmäßig, jedoch einfach zu kalt. Da hilft auch kein Blumenstrauß, der neben den „Plattentellern“ steht.

AMARÊ: Design erinnert irgendwie an kaltes Wartesaal-Feeling…

AMARÊ: Was ist bloß mit der Google-Police los

Ist das hier irre, oder was!? Dazu kommt, dass Google mich als jahrelang zertifizierter und ehrlicher Local Guide mit Level 7 ausbremst, ja sogar mittlerweile mobbt, mein zwei Sterne-Urteil mit Foto vom Tee (mit Google Pixel 7 geschossen) zunächst nicht akzeptiert und den Post daher erst abgelehnt hat, ihn einen Tag später, nach heimlichen Protesten, doch zulässt. Nächste Vermutung:  Versuchte Zensur? Vom Café selbst? Das glaube ich zwar nicht, möglich ist viel…

Mein Fazit

Der Start ist also mehr als holprig. Wir werden in den nächsten Tagen noch einmal genauer hinschauen, Essen und Trinken bestellen und einen realen Bericht auf diesen hier ergänzen lassen. Denn Meinungen auf Google, die da mit Five Stones und Jubel-Hymnen jetzt schon das Café in den Himmel heben, sind nicht die Regel. Eines ist jetzt schon klar: Ob das noch MEIN neuer Hot-Spot wird!? Was sagt ihr? Lasst dazu mal eure Meinungen als Kommentar da. Alles wird nach reifer Moderierung veröffentlicht!

AMARÊ, Schulterblatt 155, Eimsbüttel

Unser Fazit


Location/Ambiente
6
Lage
8
Design
5.6
Menge/Food/Drinks
4
Service
6.5
Gesamtbild
7.6
Wohlfühlfaktor
6.1