Helene Fischer Live in Hamburg: Diese Show muss man gesehen haben
Schlechter Sound, unglaublich gute Show, bombastische Effekte – Helene Fischer Live in Hamburg macht doch ein wenig auf Taylor Swift! Von 1 – 6, wenn ich Schulnoten vergebe, dann die 3!
Was für ein Freitagabend, was für ein Wahnsinn, der mit einer kompletten Stunde Verspätung beginnt! Einen Support, außer einer DJane, die langweilig wippend am Pult steht und immer wieder eingeblendet wird, gibt es nichts. Deshalb müssen meine Erwartungen jetzt ge(s)toppt werden, wenn ich hier ausharren soll!!! Für ein wenig laue Stimmung sorgen bis dahin Bilder von Promis und Zuschauern, die sich küssen oder Bier schnell aussaufen… Naja!
Helene Fischer Live in Hamburg: So sah ich die Show
Helene Fischer hatte zum 20-jährigen Bühnenjubiläum geladen und es wurde nicht einfach nur geklatscht – es bebte an gleich zwei Tagen die Hansestadt – tatsächlich. Mit ihrer gigantischen 360° Stadion Tour hat die Queen des deutschen Pop-Schlagers das Hamburger Volksparkstadion in einen echten Hexenkessel gedreht. Das war die gute Nachricht.
Zwar teilt sie die Dance-Acts auf zwei Laufstege auf und ich sehe alles trotzdem, auf der LED-Übertragung, auf dem Video-Würfel – irgendwie gerecht finde ich das nicht…
Im Innenraum ist der Sound echt mies, hallte fürchterlich durch die Arena und hatte keinen wahren Wums oder echtes Volumen.
Die Show war dagegen gut, abwechslungsreich und kannte keine Langeweile!
Es wurde dazu alles an Zugaben abgefeuert, was heute möglich ist: Feuerfontänen, XXL-Konfetti und mega weitere Effekte!

20 Jahre Helene Fischer Live Hamburg 2026: Teil der Band mit Applause…
Mit Hindernissen zum Konzert
Obwohl das Management oder die Presse-Agentur keine Akkreditierung rausrückt, mit der Aussage: „Sie haben sich doch schon eine Meinung gebildet…“ , wurde ich abgelatscht. Ist das die Arroganz, wenn in anderen Ländern die Arenen verkleinert werden müssen, weil die Tickets nicht verkauft werden? Wollte man damit sagen, dass eine Art an Bestrafung nötig sei, wenn man Punkte aufgreift, die nicht derer Zuneigung entsprechen?
Helene Fischer: So war die erste Show Live in Hamburg
Naja, ich kaufte mir nen Billig-Ticket vor der Tür, was ich nicht bereute. Für echt halbes Geld ziehe ich mir eine Karte auf der Straße und kann dann dabei sein, den ganzen Abend und sehe dann das.

20 Jahre Helene Fischer Live Hamburg 2026: die 3-D Bühne im Stadion mit Feuer, Konfetti und Licht…
Immer wieder schwebt die Sängerin in ihrer zehnten Show während ihres 20 Jahre Jubiläums über unsere Köpfe hinweg, fahren Schwebebalken aus den Bühnen-Seiten heraus, die sich als extra Catwalks etablieren, auf denen sich die australischen TänzerInnen verausgaben und die Performance ist im Allgemeinen verdammt gut. Ohne Pause kommt einer ihrer Hits nach dem anderen.
Fazit: Helene Fischer ist nicht Taylor Swift
Zweieinhalb Stunden, vier Videos und 3000 Bilder später habe ich mir meine Meinung gemacht! Der visuelle Overkill: Laser-Licht-Sinfonien, Feuersäulen, die bis unters Stadiondach schossen, und diese LED-360°-Stage, die im Takt der Beats morphte, ist sehenswert. Ein totaler Abriss war der Song Atemlos. Da tanzte das ganze Stadion.
Also, wenn ich das mit Roland Kaiser vergleiche, ist das Ding hier mehr als nur Songs abdudeln. Justin Timberlake hatte bisher im 3D-Kosmos die Nase vorne und an Taylor Swift, mit der ich ja Helene Fischer verglich, die ja ebenso an selber Stelle ne richtig coole Nummer hingelegt hatte, kam die Russin, wenigstens auf ihre Art und Weise, echt nah dran, was Spektakel und Effekte betreffen.
Ist das inszeniert? Sogar Parallelen sind zu erkennen, wenn sie ein junges Mädchen auf die Stage holt, die auf ihrem Plakat geschrieben hat: BITTE SING MIT MIR! Auch das kennen wir von der USAmerikanerin und scheint komplett kopiert…
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