Helene Fischer Live in Hamburg: Diese Show muss man gesehen haben
Schlechter Sound, unglaublich gute Show, bombastische Effekte – Helene Fischer Live in Hamburg! Von 1 – 6: Note 3!
Was für ein Abend, was für ein Wahnsinn! Wenn Helene Fischer zum 20-jährigen Bühnenjubiläum lädt, dann wird nicht einfach nur geklatscht – dann bebt die Hansestadt – tatsächlich. Mit ihrer gigantischen 360° Stadion Tour hat die Queen des deutschen Pop-Schlagers das Hamburger Volksparkstadion in einen echten Hexenkessel gedreht.
Und das, obwohl mir ihr Management keine Akkreditierung geben wollte. Mit der Aussage: „Sie haben sich doch schon eine Meinung gebildet…„, wurde ich abgelatscht. Wollte man damit sagen, dass eine Art an Bestrafung nötig sei, wenn man Punkte aufgreift, die nicht derer Zuneigung entspricht?
Naja, ich kaufte mir nen Billig-Ticket vor der Tür, was ich nicht bereute. Zwar war im Innenraum der Sound echt mies, halte und hatte keinen echten Wums, die Show war dagegen echt gut, abwechslungsreich und hatte keine Langeweile! Es wurde dazu alles an Zugaben abgefeuert, was heute möglich ist: Feuerfontänen, XXL-Konfetti und mega Licht!
Helene Fischer: So war die erste Show Live in Hamburg
Immer wieder schwebt die Sängerin in ihrer zehnten Show über unsere Köpfe hinweg, fahren Schwebebalken aus den Seiten heraus, die sich als extra Catwalks anbieten, auf denen sich die australischen TänzerInnen verausgaben und die Performance ist im allgemeinen verdammt gut. Ohne Pause kommt einer ihrer Hits nach dem anderen.
Der visuelle Overkill: Laser-Licht-Sinfonien, Feuersäulen, die bis unters Stadiondach schossen, und eine LED-360°-Bühne, die im Takt der Beats morphte. Ein totaler Abriss war der Song Atemlos. Da tanzte das ganze Stadion.
Fazit
Also, wenn ich das mit Roland Kaiser vergleiche, ist das Ding hier mehr als nur Songs abdudeln. Justin Timberlake hatte bisher im 3D-Kosmos die Nase vorne und an Taylor Swift, mit der ich ja Helene Fischer verglich, die ja ebenso an selber Stelle ne richtig coole Nummer hingelegt hatte, kam die Russin echt nah dran, was Spektakel und Effekte betreffen. Sogar Parallelen sind zu erkennen, wenn sie ein junges Mädchen auf die Stage holt, die auf ihrem Plakat geschrieben hat: BITTE SING MIT MIR! Auch das kennen wir von der USAmerikanerin…
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