Aktuelle Selbst-Kritik: DER RAUSCH – Warum Drogen und Alk das Volk sind

Selbst-Kritik: DER RAUSCH – Warum Drogen und Alk das Volk sind. Schon im Januar 2022 gesehen, jetzt das Thema noch einmal ausgegraben, weil es immer aktuell ist:

Schokolade, Süßigkeiten, Kuchen? Dieser Film mit Mads Mikkelsen sagt genau das, was ich schon seit Jahrzehnten fühle, predige und warum ich wegen Wesensveränderungen durch Alkohol meine Entscheidungen treffe.

Nicht, weil ich saufe, nein!! Im Gegenteil. Ich bin mein ganzes Leben komplett nüchtern und beobachte meine Umwelt aus genau diesem Fenster. Darum ist diese Film Kritik eine echte und ehrliche:

In Der Rausch geht es um Alkohol, um besser drauf zu sein…

Der Rausch: Eine Selbst-Kritik zum Film

16.08.2021 – CORONA, Unsicherheit, Komplexe, Eintönigkeit – Die Parallelen zu unserem Alltag sind einfach so nah, dass es schon weh tut. Diese Gesellschaftssatire haut uns den Spiegel genau vor die Fresse! Um lockerer zu werden Alkohol trinken? No Way for me! Beim Umherschauen sehe ich eine andere Welt, in der diejenigen leben, die Rauchen, Saufen, Drogen nehmen oder sich (fast) täglich irgendwelche Anti-Vitamine als Pulver durch die Nase ziehen, um ihr Leben irgendwie auf die Reihe zu kriegen. Dabei ist es beim Trinken wichtig, diesen 5 Promille-Pegel zu erreichen. Nicht nur das, der muss täglich gehalten werden, um eine bestimmte Grundstimmung zu bekommen. Denn der norwegische Psychiater Finn Skarderud behauptet, dass der Mensch mit zu wenig Blutalkohol zur Welt gekommen ist. Deshalb solle der Kanal am besten aufgefüllt werden, und zwar mit Fusel!

Der Rausch – es wird gesoffen und gefeiert, bis das die Schwarte kracht…

Warum ich die Welt nüchtern sehe(n möchte)

Und aus dieser Logik bin ich raus. Als Migräne-Patient vertrage ich keinen Alkohol und probiere es auch gar nicht, bestimmte Trink-Gelage zu veranstalten. Wenn die Farmer-Industrie das auch noch zu spüren bekommt, dass man auf Beta-Blocker nicht so abfährt und die Verschreibung von seinem Arzt lieber ablehnt, boykottiert der dich ebenso. Wahrscheinlich aus Scham vergibt der keine Termine mehr oder lässt lange vereinbarte einfach kurzfristig wieder platzen!

Was hat das alles mit diesem Film zu tun? Heimlich und schleichend hat Corona viele zu Trinkern gemacht, die zuvor eh anfällig für dieses Zeug waren. Diese Seuche hat dazu beigetragen, dass auch die Letzten zur Pulle greifen!

Mein Nachbar ist einer, der, wenn er ein paar Drinks hinter die Binde gekippt hat, zum großen King mutiert und unverwundbar ist. Der wird dann laut, in allem was er sagt und tut und dazu so bestimmend, dass man entweder die Flucht ergreifen oder ihm eine in die Fresse kloppen sollte. In der übrigen Zeit, in der er auf Stoff verzichtet, kriegt der Typ (fast) kein Wort raus, ist in seinem Handeln eher wie ein kleines Kind unterwegs. Was uns nervt – regelmäßig lässt der seinen stinkenden Shit in den Postfächern der Hausflure von den Dealern abliefern, sodass wir den Gestank wochenlang ertragen müssen, der aus den silbernen Rollen herausdringt. Er selbst kann das nach eigener Aussage gar nicht mehr riechen, da dieser Sinn bereits weggeschnupft worden ist!

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Der Rausch – um in der Schule lockerer drauf zu sein, wird gesoffen…

Dieses anerzogene gesellschaftliche Problem,

…welches sich durch alle Schichten zieht, auch durch die Berufsschule, bekamen wir durch einen Lehrenden mit, der so sehr nach Alkohol roch, dass die komplette erste Reihe immer wieder damit konfrontiert und belästigt wurde. Die Folge war eine Beschwerde-Welle und der Typ wurde sofort gefeuert…

Der Rausch Selbst-Kritik Film. Ich habe mir diesen Film im UCI MUNDSBURG angeschaut. Diese aus dem wahren Leben gegriffene Story erinnerte mich sogleich an eine Nachbarin, die mindestens jeden zweiten Abend Sekt und Wein trank. Diese Wesensveränderungen, die ich weiter oben ja schon einmal angesprochen hatte, macht sich hier genauso breit, wie in jedem anderen beschriebenen Fall. Es wird über Gott und die Welt gelallt, gekichert und gelacht, dass sich die Balken biegen…

Es wird in dieser Runde beschlossen, mindestens 5 Promille jeden Tag zu ersaufen…

Alkohol in einer Beziehung – Der Rausch, eine persönliche Film Kritik

DER RAUSCH: Diese Selbst-Kritik zum Film ist einfach ehrlich. Relativ zügig merkte ich, bei einer meiner letzten Beziehungen, das da ebenso was nicht stimmte. Im Kühlschrank wurden haufenweise Tabletten gelagert, die mal weniger wurden, um sie dann wieder aufzustocken. Dabei waren Schlaf- und andere Mittelchen immer wieder greifbar. Durch ihre eigenen Erzählungen wurde klar, dass sie also nicht schlafen kann und deshalb zum Aufwachen am nächsten Tag ebenso zu chemischen Substanzen greifen muss. Dadurch entwickelten sich Halluzinationen, die irgendwelche und dreckig-kranke Hirngespinste erzeugten, die auch noch meine Freunde miterleben mussten. Einige Lügengeschichten aus dieser Zeit ziehen heute noch Kreise nach sich!!
Konsequenz – ganz schnelle Trennung!! Es begann danach ein irrer Stalker-Alarm mit kleinen Amokläufer an unserem Haus – das von einer Frau! Ihr habt richtig gehört. Diese abzuschütteln kostete nicht nur Nerven, sondern auch Mut Anzeige wegen Rufmord und übler Nachrede zu erstatten!!!

MEINE Drogen sind Kaffee und Wasser. Neuerdings habe ich sogar ein kleines Geheimrezept gegen meine Migräne entdeckt: Bullit von Get It – ein Energy-Drink, der die Schmerzen mit einer kleinen Dosis an Taurin und Koffein killt! Zum Stimmungsmacher brauche ich diesen Shit nicht. Denn ich kann gerade ohne diese Aufputscher lustig, freundlich und lebenswert sein.

Genau das kommt in dieser Stadt Hamburg nicht gut an und verstört, tut so, als wenn keiner mich zu verstehen scheint. Das liegt nicht an der Fisch-Kopp-Ausrede oder dieser -Mentalität!
Früher, in denn 90-ern, da verstand ich nie diese Verhaltensweisen derer, die ihr Maul immer so weit aufrissen, sodass man dachte, ja, so muss es sein. Jahre später lernte ich – wer den Mund zu voll nimmt, stapelt oftmals mega hoch!

Und das Ende vom Lied vom Film DER RAUSCH? Was die vier Freunde betrifft, hat das Gesaufe von allen das Leben kaputt gemacht. Dem Einen sind die Frau und Kinder weggelaufen, der Andere hat sich umgebracht und und und.

Was will DiCaprio mit einem REMAKE??

Und was soll dieser erneute Schwachsinn mit einem Remake, das unbedingt in Hollywood genauso nachgedreht werden soll? Die Versuche „Ziemlich beste Freunde“ oder auch mehrfach „Das perfekte Geheimnis“ hat man doch schon X-Mal gesehen, bevor es erneut in die Kinos kommt!! BITTE, lasst es einfach…

Der Rausch: Film Kritik – Der mit Spannung erwartete Oscar®-Gewinner

…von Thomas Vinterberg, DER RAUSCH, wird am 22. Juli 2021 endlich in die deutschen Kinos kommen. Für den Regisseur war die musikalische Vertonung seines Films ebenso wichtig wie der Film selbst. So wählte er u.a. „What A Life“ von Scarlet Pleasure für eine der wichtigsten Szenen von DER RAUSCH – und die dänische Band „fühlte sich sehr geehrt, ein Teil dieses Meisterwerks zu sein.“

In der viel erwähnten Schlussszene des Films zeigt Mads Mikkelsen sein ganzes Können und ein verstecktes Talent – untermalt vom mitreißenden Sound des Songs, der das (jugendliche) Lebensgefühl widerspiegelt. Erste große Erfolge konnten Scarlet Pleasure mit ihren Debüt-Singles „Windy“, „Heat“ und „Deja Vu“ erreichen, es folgten Headliner-Auftritte bei angesagten Festivals wie Pinkpop, Eurosonic, by:Larm und nicht zu vergessen der Auftritt auf der Orange stage des legendären Roskilde Festivals. Im Herbst 2020 veröffentlichten sie ihr ambitioniertes Konzept-Album „Garden“. Emil Goll (Gesang), Alexander Malone (Bass) und Joachim Dencker (Schlagzeug) haben seit ihrem 2014er-Debüt in der skandinavischen Musikszene einen ganz besonderen Platz eingenommen, sie haben seither mehr als 200 Millionen streams of spotify generiert, sie prägten außerdem den Look einer ganzen Generation ihres Heimatlandes.

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Ein Song in dem Film

What a life, what a night What a beautiful, beautiful ride
Don’t know where I’m in five but I’m young and alive
F*** what they are saying, what a life
I am so thrilled right now
‚Cause I’m poppin‘ right now
Don’t wanna worry ‚bout a thing (don’t wanna worry)
Scarlet Pleasure – „What A Life“

Der Rausch Selbst-Kritik Film. Die Tragikomödie mit einem berauschenden Mads Mikkelsen in der Hauptrolle feiert das Leben in all seinen Facetten. Der hochprozentige Festivalliebling war mit vier Auszeichnungen der große Abräumer beim Europäischen Filmpreis 2020 und ist mit mehr als 800.000 Kinozuschauern Vinterbergs bislang größter Kinoerfolg in Dänemark.