Kino-Kritik: Drogen, Betrug, Macht und Geld – ELVIS Biopic beeindruckt

KINO: ELVIS Biopic – Bildgewaltig, schnelle Schnitte, spannend erzählt – mit Tempo wird durch das Leben von ELVIS gerast und trotzdem reichen 160 Minuten gerade so. Warner stellte Film mit Tom Hanks und Austin Butler erst in Cannes vor, feierte seine Europa-Premiere in London und auch in New York. JETZT ist ELVIS in den Kinos gestartet und dauert 160 Minuten. ICH hab ihn gesehen und kann sagen, ob es sich lohnt, ihn dort zu sehen:

Doch was ist mit dem Alt-Schauspieler los, hat der Weltstar Muskelzittern wegen Stress? Jedenfalls sieht Hanks immer wieder sehr abgemagert und nicht gut aus.

ELVIS-Film: Was ist nur mit Tom Hanks los? Fans bedrängen seine Familie und der Schauspieler macht sich für die Sicherheit stark…

Muskelzittern: Was ist bloß mit Tom Hanks Gesundheit los?

ELVIS-Film: Was ist nur mit Tom Hanks los? Fans bedrängten seine Familie in New York und der Schauspieler macht sich für die Sicherheit stark, fordert zur Zurückhaltung auf. Immer wieder gibt es Gerüchte über seinen Gesundheitszustand. Der soll, besonders bei Stress, nicht gut sein und für Muskelzittern sorgen. Und zwar sei es so heftig, dass er kaum das Micro mit seinen Händen festhalten könne. Wie sehr krank ist der „Manager“, der im ELVIS-Film auftritt? Noch hat sich der „Forrest Gump“-Star nicht dazu geäußert und lässt so Spekulationen zu.

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Austin Butler im ELVIS Film. Der Jung-Star spielt den Sänger, von Beginn seiner Karriere an…

JETZT im Kino: ELVIS Biopic mit Tom Hanks und Austin Butler

Kritisch, kulturelle Aneignung. Amerika, der 1950er Jahre, ein Typ mit sexepiel und Stil, erobert die Herzen tausender Frauen. Der Hüftschwung und Gesang, alles klappt und passt beim Entertainer zusammen. Und sogleich wird ein zwielichtiger Mann auf den Sänger aufmerksam.

ELVIS und BB King, Rockoper zwischen Gospel und Blues mit musikalischen Einflüssen der heutigen Zeit. Verlust von Kontrolle und Rettung durch Armee, Alkohol und Drogensucht – wir sehen ein fantastisches Biopic, welches eine Aufarbeitung von Erfolg über Missgunst bis hin zur eigenen Vernichtung durch Betrug und Macht. Diese breite Charakterstudie, für die ich 160 Minuten an Zeit investierte, war wie im Flüge vorbei. Warum das lest ihr hier:

ICH sage: Wow, das scheint, nach JUDY, 2PAC und Johnny Cash eine der guten Biopics zu werden. Oscarreif – Ein Mann spielt einen Sänger, Performer und Liebling, der zwei Jahre lang nichts anderes gemacht hat, als seine Stimme in verschiedenen Dekaden zu studieren und sein Leben aufzusaugen – Austin Butler. Der Schauspieler kam sogar zur ELVIS-Party, die in CANNES für die VIP´s geben wurde.

Die Schauspieler Austin Butler, der allerdings kaum bekannt sein dürfte und Tom Hanks, wegen ihm die Produktion ja wegen einer Corona-Infektion unterbrochen werden musste, sind schon ein cooles Line-Up. Hanks spielt dabei den durchtriebenen Manager, der das Talent von ELVIS sofort erkannt haben will, andererseits auch wegen seiner Härte als ein „Bösewicht“ verschrien war. Die Australierin Olivia DeJonge spielt Priscilla Presley.

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ELVIS – Tom Hanks spielt Manager Tom Parker. Entweder hat der Schauspieler für die Rolle zugenommen oder die Maske ihn „aufgebaut“!

Im Kino: ELVIS Film und Biopic – Lohnt das Werk im Cinema?

In der ersten Hälfte ist nichts von irgendwelchem Betrug zu merken, sondern eher das hilflose Hinterherlaufen des Managers, Elvis auf rote Linie zu bringen. Der jedoch lässt sich, beeinflusst durch seine Mutter, nicht auf Querelen ein, sondern zieht sein Programm durch, wie er es will… Bis in Las Vegas herauskommt, dass Tom Parker ein Hochstapler ist. Jedoch kann der Talent-Scout Morddrohungen und Erschöpfung händeln.

Während Hippies Elvis das Hirn „vernebelt“ haben, sorgen sie für eine erfolgreiche Christmas-Show, die für das TV aufgezeichnet wurde. All das wird abgeleuchtet und beeindruckend erzählt, sodass dieser Film ein gelungenes Werk über ein Genies ist, der finanziell ausgebeutet wurde, sein Talent in Tabletten und Alkohol ertränkte.

Mit Kennedys Tod verliert das Land endgültig das Gleichgewicht.

Elektronisches Säulen-Plakat in der Barclays Arena: ELVIS Werbung für den Film, der am 23.06.2022 offiziell in den Kinos startet…

Warum wurde ELVIS krank, wie begann seine Karriere, warum wurde sie unterbrochen und wie oft nahm der Musiker Drogen? Das sind alles Fragen, die wir beantwortet bekommen.

Wusstet ihr, dass Frank Sinatra seinen Jet für Elvis Flitterwochen zur Verfügung stellte? Schnelle Schnitte, also verrückte Super-Cuts, die durch Ghettos schauen, in denen schwarze Musik Zuhause war, welche immer wieder mit Rassentrennung in Konfrontationen gebracht wird, bis hin zu Imageveränderungen, zwischen dem neuem und altem ELVIS und Straftaten, die der Lust und Perversion gleichzusetzen sind, wie Knast und Revolte…

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Austin Butler spielt den jungen ELVIS…

ELVIS Film im Kino – ER hat Musikgeschichte geschrieben

ELVIS polarisierte, war ein Frauenschwarm und traf in einer Zeit einen Nerv, der eine Gesellschaft fast komplett auf den Kopf stellte. Er war dieser Künstler, der DAS gewisse Charisma hatte, der in der Lage war, sich männlich und auffällig zugleich zu kleiden. Das kam an.
Als der Musiker jedoch zu Grabe getragen wurde, endete eine Dekade eines Dramas, welches nicht nur mit einem Happy End gekrönt worden ist.

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Elvis Film – Austin Butler spielt den jungen ELVIS

Regisseur Baz Luhrmann, der Moulin Rouge

…produzierte, hat nun dieses Biopic im Focus, welches im Juni  auch in die deutschen Kinos kommen dürfte. Die ersten Bilder des vor ein paar Tagen von Warner ins Netz gestellten Trailer, geben einen gesamten Eindruck der Jahrzehnte wider, in denen sich der Musiker mit all seinen Problemen und Veränderungen sichtbar zeigt. Das Verhältnis des Mangers und ELVIS beleuchtet perfekt das Amerika der 50-er bis 70-er Jahre, auch den Rassismus darin. „Da wo ich aufwuchs, war eine Tankstelle und lange Zeit ein Kino. Da sah ich dass Symbol seiner Zeit. Man mag Monroe und Co. mögen oder nicht, sie haben genau diese Musikgeschichte stark beeinflusst…“