Verlosung: ROCKETMAN – Blu-ray enttäuscht auf halber Linie!

SCHADE, denn da wünsche ich mir wirklich das IMAX wieder zurück! Nach langem hin und her bestellte ich zum CORONA-Kino dann doch die Blu-ray von ROCKETMAN, in der Hoffnung, ein richtig krasses Teil in den Händen zu halten. Sie wird hier übrigens verlost.

ABER, von dem sehr leisen TRUEHD-(Dolby-Atmos)Sound, der gerade in den Sprechpassagen und/allerdings „nur“ in English zur Verfügung steht, geht eine bittere Enttäuschung hervor! Die Musik-(Musical)-Szenen sind zum Glück hörbar, gehen teilweise ein wenig besser ab, als normal. In der 5.1 Deutsch-Version wird es nicht besser, eher noch leiser und noch schlechter, da die Tonspuren keinerlei Durchschlagskraft freigeben.
Das Bild ist weich und teilweise sehr matt, so, als wenn ich weniger als eine DVD vor mir hätte.

Es trösten dann ein wenig die EXTRAS mit angeblich „über“ 75 Minuten Bonusmaterial hinweg, die wirklich informativ sind, wie eine Art an Making Of, Erweiterte Musical-, Gelöschte Szenen oder Doku-Einblicke, auch durch Talk-Shows, in denen Elton John erklärte, dass sein Leben turbulenter wurde, als sein Berühmtheitsgrad gestiegen sei und so weiter und so fort. Es bleibt die Erkenntnis, dass man ein eher Mittelklasse-Home-Kino Erlebnis erwischt hat.

Es ist jetzt nicht so, dass ich mein Geld wiederhaben wollen würde. Ich frage mich allen Ernstes nur, was man sich dabei denkt, bevor diese Quali in die Produktion geht…!?

Ein echtes sry; da haben es 20 FOX mit BOHEMIAN RHAPSODY und dem QUEEN-Kracher oder BERLIN CALLING, der ja bisher „nur“ auf DVD erschienen ist, wesentlich besser hinbekommen.
Wirklich sehr, sehr schade, Leudde…

BD-Cover ROCKETMAN. Die Scheibe steht zur Verlosung bereit und wird per Post an den/die GewinnerIn versendet. 

TOUCHYOU.DE-Zwei-Wege-VERLOSUNG:

ICH verlose (m)eine Kauf-Blu-ray von Regisseur Dexter FletcherROCKETMAN, auch als Video on demand erhältlich, im Vertrieb von PARAMOUNT PICTURES.
Sendet mir einfach eine mail an joern@touchyou.de, mit dem Stichwort in der Betreffzeile: „ROCKETMAN“, bis einschließlich Sonntag, den 24.05.2020.
Per Zufallslos wird der/die GewinnerIn ausgelotet und die Post geht dann schnell raus. Adresse daher nicht vergessen.
ODER:
Macht auf Facebook mit, um eure Chancen noch zu erhöhen und drückt den Gefällt mir-Button und liket gleichzeitig den Verlosungs-Beitrag!
Der Rechtsweg ist hier ausgeschlossen und ich wünsche viel Glück.

Ins Kino bin ich allerdings gleich zwei Mal gegangen. DAS war ein ganz anderer Schnack:

ROCKETMAN – Der erste und „ehrliche“ Film über Elton John

Rocketman – Der Film über Elton John.

KINO-UPDATE.
CinemaxX-Dammtor. 29.05.2019
ROCKETMAN – „Der Film musste so ehrlich wie möglich sein. Ich bin hoch geflogen, aber auch sehr tief gefallen. Genauso sollte die Story erzählt werden.“ – Elton John

Schüchtern, schütteres Haar, schwul – exzentrische Kostüme sind sein Markenzeichen. Taron Egerton, darauf wurde immer wieder hingewiesen, singt live und original alle Songs in diesem Streifen selbst. Das hört sich verdammt gut an! Die Songlist ist lang und einige Videos sehenswert!

ICH habe schon vor dem offiziellen Kinostart

…am 30.05. diese Geschichte im Original gesehen und bin dann noch einmal zur Vorpremiere reingegangen, um mir die deutsche Synchronisation zu geben, die ok geht. Erst jetzt kann ich Elton John viel besser verstehen, der im Konflikt nicht nur mit seinem Elternhaus, sondern auch mit seinem Management steht, welches Gefühle anfangs vorspielt, um an Verträge und so an Macht zu kommen, ihn dann eiskalt ausnimmt: Drogenabstürze, (Fast-)Selbstmordversuche und Alkoholexzesse werden nicht verschwiegen. Auf der Suche nach Anerkennung und Liebe erlebt Elton John schmerzhafte T(r)aumata und immer dazwischen, da steht seine Intelligenz, sein musikalisches Talent, welches ihn zum Star machen könnte, wenn er es denn zuließe…

Lest auch: Der unverhoffte Charme des Geldes

Diese so sensibel erzählte wahre Geschichte…

…ist ein echtes Meisterwerk. Warum? Weil diese Gefühlsachterbahn auf der Suche nach Anerkennung immer wieder einstürzt und das (Er)Lebenschaos seinen Lauf nimmt! Meine Tränen zu unterdrücken, war verdammt schwer, denn ich konnte seinen Schmerz ganz genau spüren und fühlen und immer wieder Parallelen zu meinem Elternhaus feststellen. Lieblose Züchtigungen ganzer Familien bekam ich in meinem Umkreis nicht so mit, allerdings gab es in meiner ähnliche Erlebnisse dieses Ausmaßes. Für Drogen dieser Art, wie sie der Meister geschluckt hat, um Auswege aus der Unzufriedenheit zu finden, hat´s bei mir nicht gereicht. Mein Kopf blieb immer klar, weil ich vor diesen chemischen Mittelchen Respekt und Angst vor zu großen Wesensveränderungen hatte. Flucht in kleinere und schnelle Abenteuer suchend, die damals noch erlaubt waren, da fand ich Trost. Der war NUR wie ein kurzer Kick, weil die Fähigkeit zu Lieben oder diese geben zu können irgendwann durch zu schnelle Vertrauensbrüche und Enttäuschungen verloren ging. Dazu kommen kranke Menschen, die man im Unterbewusstsein anzieht, um sie auszuziehen und der Gift-Cocktail ist gemixt…

Elton John…

…ist seit 28 Jahren suchtmittelfrei, aber die Liebe zum Shopping ist ihm geblieben. Er hat Millionen für die Aids-Hilfe eingesammelt und unterstützt so die HIV-Stiftungen. Derzeit ist er auf großer „Abschiedstour“ in der Welt unterwegs, spielt auch in Deutschland. Wenn das erledigt ist, will er sich nur noch um seine Familie kümmern. Da bleibt die Hoffnung, dass er nie aufhören soll…
In Cannes hat der Brite jetzt seinen neuen Film als Weltpremiere, zusammen mit seinem Hauptdarsteller vorgestellt. Die wurde krass umjubelt.

Lest auch: Fatih Akin´s DER GOLDENE HANDSCHUH

Über den Film

Mitte der 1960er-Jahre: Reginald Dwight (Taron Egerton) ist ein ganz normaler Junge in einem Vorort von London, ein bisschen dick, viel zu schüchtern – nur am Klavier fühlt er sich wirklich wohl. Doch als er nach London kommt, kann er endlich seine wahre Leidenschaft ausleben: den Rock ’n‘ Roll. Er trifft den Texter Bernie Taupin (Jamie Bell) und erregt schnell Aufmerksamkeit in der Londoner Szene. Nur der Name passt noch nicht: Erst als Reginald sich in Elton John umbenennt, steht seinem raketengleichen Aufstieg nichts mehr im Weg, denn auf der Bühne verwandelt sich der schüchterne Reggie in einen außergewöhnlichen Rocksänger. In kürzester Zeit schießt Elton John ganz nach oben in die Charts, schreibt einen Nummer-eins-Hit nach dem anderen und trägt immer wildere Kostüme und Brillen. Doch wer steil aufsteigt, kann auch tief fallen, und Elton John ist klar, dass er nicht auf ewig ein Rocketman sein kann.

Lest auch: Lohnt Tarantinos Once Upon a Time in Hollywood?

Dexter Fletcher: Rocketman – Der Film über Elton John. In Cannes stellte er seinen Hauptdarsteller Taron Egerton vor, der sogar singen kann. 

Es ist kaum zu glauben, aber ROCKETMAN ist der erste Film über Elton John, der mit seinen Songs, darunter Megahits wie „Your Song“, „Tiny Dancer“ und „I’m Still Standing“, zu einem der größten Rockstars der Welt wurde. ROCKETMAN bringt nun die unerzählte, dafür aber umso inspirierendere Geschichte des jungen Elton auf die große Leinwand: Seine Verwandlung vom schüchternen Wunderkind zum Paradiesvogel und seinen Durchbruch in den wilden 70ern erzählt ROCKETMAN als schillernde Musical-Fantasy, voll mit Elton Johns größten Hits.

Der Maestro höchstpersönlich

wählte Taron Egerton („Kingsman: The Golden Circle“, „Robin Hood“) für die Hauptrolle aus, der ihn nicht nur in jungen Jahren spielt, sondern auch alle Songs im Film selbst singt. Als Elton Johns Texter Bernie Taupin ist Jamie Bell („Billy Elliot – I Will Dance“) zu sehen, die Rolle von Johns langjährigem Manager John Reid übernimmt Richard Madden („Game Of Thrones“). Regie führt Dexter Fletcher („Eddie The Eagle“), der zuletzt mit dem Oscar®- prämierten Film „Bohemian Rhapsody“ zeigte, dass Musikfilme Großes bewirken können. Das Drehbuch stammt von Lee Hall („Billy Elliot – I Will Dance“). Produzenten von ROCKETMAN sind David Furnish, Matthew Vaughn, Adam Bohling und David Reid. Elton John selbst fungiert als Ausführender Produzent.