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PETA – Ariane Sommers EIfrei- und Algen-Rezepte für Ostern

PETA – Ariane Sommers Ohne-Ei-Rezepte Ostern.
PETAs Motto lautet in Teilen: Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie essen oder sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Weltanschauung, die den Menschen als allen anderen Lebewesen überlegen einstuft.

Algennudel-Nest mit Cashew-„Käse“-Pilzsauce

Diese kalorienarmen, glutenfreien Nudeln werden aus der Meeresalge Kelp hergestellt, enthalten kaum Kohlenhydrate, dafür aber viele Mineralstoffe. Sie sind der perfekte Pasta-Ersatz zum Wohlfühlschlemmen an Ostern! Alternativ einfach normale Spaghetti oder Linguine verwenden.

Für 2 Personen

Zutaten:

Kelp-Nudeln
650 g Kelp-Nudeln oder eine andere Nudelsorte
1 TL Backnatron
3 EL Olivenöl
60 ml Tamari

Cashew-Käse-Sauce

3-4 EL Sesamsamen
300 g Cashews (über Nacht einweichen)
60 ml Zitronensaft
180 ml Wasser
4 Knoblauchzehen
1 TL Zwiebelpulver oder eine klein geschnittene Zwiebel
2½ EL Nährhefe
Salz und Pfeffer nach Belieben
Pilze
250 g Shiitake oder Champignons, fein geschnitten
2 EL Olivenöl
1 kleine Handvoll des weißen Teils der Frühlingszwiebel, sehr fein geschnitten
Salz und Pfeffer nach Belieben

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Ariane Sommer: Ich mach mich frei von Ei. Foto: Manfred Baumann

PETA – Ariane Sommers Ohne-Ei-Rezepte Ostern – Zubereitung

300 g Cashews über Nacht einweichen.

Die Sesamsamen in einer kleinen Pfanne auf niedriger Hitze rösten, dann zur Seite stellen. Die Kelp-Nudeln in einem Sieb mit kaltem Wasser abspülen, anschließend in eine Schüssel geben und mit lauwarmem Wasser bedecken. Das Backnatron hinzufügen und einrühren. 15 Minuten ziehen lassen. Bei Verwendung einer anderen Nudelsorte die Nudeln nach Packungsanweisung kochen.

In einer Pfanne 2 EL Olivenöl erhitzen, die Pilze hinzufügen und anbraten, bis sie leicht braun werden. Dann die Frühlingszwiebeln dazugeben und für weitere zwei Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und vom Herd nehmen.

Die Cashews in einer Küchenmaschine zusammen mit Wasser, Zitronensaft, Zwiebelpulver oder frischer Zwiebel, Nährhefe und Knoblauch mixen, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Wasser der Kelp-Nudeln abgießen und sie anschließend wieder in die Schüssel geben. 3 EL Olivenöl und Tamari unter die Nudeln rühren und 5 Minuten ziehen lassen. Die Cashew-Käse-Sauce hinzufügen und mit den Nudeln vermengen. Zum Schluss die Pilze und Sesamsamen hinzufügen und vermengen.

Riesenbohnensalat

Zutaten:

350 g Riesenbohnen, alternativ: Cannellini oder andere weiße Bohnen
1 Handvoll Kirschtomaten, halbiert
1 Handvoll Petersilie, gehackt
2 Stangen Frühlingszwiebel, grob gehackt
2 EL Olivenöl
3 EL Apfelessig, oder Weißweinessig
2 TL Knoblauchpulver

Salz und Pfeffer nach Belieben

Zubereitung:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut mixen, voilà!

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New York Style „Cheese“ Cake

Wichtig: Falls ihr die vegane Kondensmilch selbst zubereitet, vorher kalt stellen.

Zutaten:

Boden
350 g vegane Butterkekse, zerbröselt
75 g geschmolzene Margarine

„Cheese“-Füllung

3¼ Packungen veganer Streichkäse (pro Packung ca. 250 g)
1 EL Ei-Ersatz-Pulver
4 EL Wasser
400 ml vegane, süße Kondensmilch oder vegane Kaffeesahne
4 TL Vanilleextrakt

Zubereitung:

Für den Boden beide Zutaten in einer Schüssel gut vermengen, anschließend in den Boden der Kuchenform pressen und zur Seite stellen.

Wenn alles einsatzbereit ist:

Den Backofen auf 150 Grad vorheizen. In einer kleinen Schüssel Ei-Ersatz-Pulver und Wasser mit einer Gabel oder einem Schneebesen schaumig rühren. Anschließend per Hand, mit einem Mixer oder in einem Blender den veganen Streichkäse, den Ei-Ersatz-Wasser-Mix, die kalte Kondensmilch oder Kaffeesahne und den Vanilleextrakt so lange bearbeiten, bis eine samtige Konsistenz entsteht.

In die Backform mit dem Boden geben und 60 Minuten backen. Anschließend den Backofen ausschalten, aber den Kuchen eine weitere Stunde darin stehen lassen. Den Kuchen danach abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

Mit Blaubeeren servieren und genießen!

PETA Deutschland e.V. ist mit über

…1,5 Millionen Unterstützern die größte Tierrechtsorganisation des Landes und setzt sich durch Aufdecken von Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und Veränderung der Lebensweise dafür ein, jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.

Alles zu PETA

PETA informiert mit der Kampagne „Mach dich eifrei“ über das Leid der Hühner in der Eierindustrie und zeigt Alternativen auf. Der durchschnittliche Deutsche isst mehr als 200 Eier pro Jahr, über die Hälfte davon in verarbeiteten Produkten wie Nudeln oder Gebäck sowie im Restaurant. Dank zahlreicher Öffentlichkeitskampagnen wissen heute immer mehr Menschen, dass Hühner intelligente und sensible Lebewesen sind. Sie leben am liebsten in kleinen Gruppen, kümmern sich liebevoll um ihren Nachwuchs und picken nach Essbarem.

Dazwischen nehmen sie zur Gefiederpflege liebend gerne ein Sandbad in der Sonne oder ruhen im Geäst von Bäumen. In der Eierindustrie hingegen leiden die sensiblen Tiere – und zwar in jeder Haltungsform, ganz gleich, ob Käfig- oder Biohaltung. Küken schlüpfen nicht in der Nähe ihrer Mütter, sondern werden in Plastikkisten künstlich ausgebrütet. Anschließend werden sie auf Fließbändern nach Geschlecht sortiert. Bis zu 50 Millionen männliche Küken werden allein in Deutschland am ersten Lebenstag getötet, weil sie keine Eier legen und somit keinen Nutzen für die Eierindustrie haben.

Die weiblichen Küken werden zwar nicht sofort getötet, doch allein in Deutschland fristen rund 40 Millionen sogenannte Legehennen ein unwürdiges Dasein und legen bis zu 300 Eier im Jahr oder mehr – das sind etwa zehnmal mehr, als es die Natur ursprünglich vorgesehen hat. Diese Form der Zucht macht die Tiere meist schon nach kurzer Zeit krank. Entzündete Eileiter und Kloaken, Knochenbrüche sowie Kalziummangel sind häufige Folgen. Nach etwa anderthalb Jahren lässt die „Legeleistung“ der ausgemergelten Hennen nach und sie werden im Schlachthaus getötet. Jüngere Hennen sind für die Eierindustrie wirtschaftlicher – und so beginnt der qualvolle Zyklus von vorne.