SIDO beichtet nach Drogen-Entzug: „Bei Rock am Ring war Backstage alles verfügbar“

Rapper SIDO spricht im überraschenden Interview nach seinem Drogenentzug ehrlichen Klartext und deutet an, dass ROCK AM RING „Backstage“ ein Kokser-Treffen gewesen sei. Seine Beichten über seine Alkohol- und Pulversucht haben mich schockiert. Und pünktlich zu seinem Erscheinen des neuen Albums, setzt sich Paul da ins APPLE-TV hin und spricht über Entzug, Koks-Sucht und seine Gefühle.

Nach Absturz: SIDO rappte seinen „Arschficksong„, auf einem seiner traditionellen Weihnachtskonzerte in Berlin, trotzdem Kinder im Publikum beobachtet worden sein sollen. Nachdem ja nun die Me Too-Debatten uns zu verschiedene Moral-Apostel umerzog, könnte es sogar sein, dass es Beschwerden von Eltern hageln könnte. Es sei denn, es ist ihnen egal! Und genau das ist anzunehmen.

SIDOs neues Album „PAUL“ ist erwachsenerer geworden. Er blickt zurück, scheint sogar ein wenig zu bereuen, zu verarbeiten, redet von Medizin, Versager und dieses hier. Es geht um „Nutten, Weiber, Stoff, Hotel-Sessions“? War´s wirklich nur so, oder doch viel schlimmer? „Auf meine Hausverbote in den Hotels bin ich stolz und habe sie mir auch eingerahmt…!“ (Brisant).

Weiter heißt es: „Es war im großen Stil alles da, so, wie man sich Rock am Ring Backstage vorstellt!“ Mal ehrlich, nur in den 90-ern? Da werfen sich in meinem Hirn direkt Fragen auf: Wer waren oder sind die Kuriere? Ist das heute nicht immer noch so? War auch Lotto King Karl dabei, der ja ebenso in dem DROGEN-Schlagzeilen Schlamm verwickelt war? Mal mehrfach per mail nachgefragt, bei den „Veranstaltern“, um zu erfahren, was da dran ist. KEINE ANTWORT, auch nach Wochen nicht.

Sido Album Cover PAUL

Am 09.12.2022 erschien das neue Album PAUL und eine Christmas-Tour dazu:

SIDO: „Das erste Mal bin ICH zu Universal gegangen und habe gesagt, dass ich ein Album machen möchte. Sonst war es immer umgekehrt.“ Wenn er das nicht getan hätte, wäre der Rattenschwanz, der da dran hängt, nicht mehr „durchgefüttert“ worden.

Man, denke ich so, darüber darf man doch nicht schreiben oder berichten. ´DOCH, jeder weiß, dass Künstler Junkies sind.` So schreit mich mein Zwilling Sternzeichen in mir selbst an und lässt mich weiter hadern. Denn dass gefühlt die halbe Gesellschaft von Schlafpillen und Pulverchens lebt, hat sogar eine Grundwasserprüfung in der Medienstadt Hamburg ergeben. Sie zeigte heute und schon 2018 auf, dass wir die Spitzenreiter im Koksen sind!!!

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SIDO-Beichte nach Drogenentzug: „Bei Rock am Ring war Backstage“ alles verfügbar

Ehe kaputt, Gesundheit (fast) im Arsch? Heute sieht SIDO aus, wie Sean Connery nach seiner James Bond Karriere. Harter Alk sei nicht das große Problem gewesen. Tabletten, Sex-Drogen seien es ebenso nicht. Pulver ziehen wurde es dann doch, laut eigener Aussage. „Kokain hilft noch nicht mal beim Bumsen, es macht nur hochgradig abhängig. Das machen andere Mittelchen. Es ist auch Mittags da und du nimmst mal hier ne Nase und da…!“

„Ich will Ficken, doch die Weiber machen zicken…!“, so heißt es in seiner Sprache und einer der krassen Textzeilen. Die Drogen-Karriere, die SIDO schon mit „Endlich Wochenende“ besingt und damit Geld verdient hat, holte den Rapper voll im privaten Leben ein. Schüler drehten damals daraufhin sogar ein „Projektvideo„, veröffentlichten es vor 14 Jahren, um den Inhalt zu feiern. Und das mit einem Vorschlaghammer.

Rapper Sido: Nach Drogenentzug im Interview

Die unkoordinierten Bewegungen und seine Gewichtabnahme zeigen auf, wie ihm sehr Würdig diese Nüchternheit noch zu kämpfen zu machen scheint. SIDO und Paul Würdig sind zwei unterschiedliche Figuren. Das hat man auch in der Klinik gesehen. „Laufend wurde ich um Autogramme gebeten. Selbst hier konnte ich nicht ich sein!“

SIDO im Talk über Ehe-Aus, Kokain, KARRIERE-Ende…

Zu den Sessions in den Hotelzimmern sei er „nur“ dazugerufen worden. Alles wäre schon zuhauf da gewesen, sodass nur noch zugegriffen worden musste. So schildert es der Musiker jetzt nüchtern. Trotzdem fällt der Vergleich mit „Rock am Ring“, auf dem Backstage alles verfügbar gewesen sin soll. Die Interviews scheint der Paule allerdings zu inszenieren um sich so von seinen Sünden befreien zu wollen.

Das, was wir eigentlich schon immer wussten, wird endlich einmal ausgeplaudert – in der Musik-Scene solle also gekokst werden, bis das der Arzt kommen müsse. Das Pulver macht jeden unsterblich, gibt dir Macht und Aggressionen dazu. Wer kokst, verliert die Wahrnehmung zur Realität: „Es ging eigentlich auch nicht mehr um Sex, bei diesen Treffen, sondern eher um an den Stoff zu kommen!“