Top oder Flop? CATS mit Taylor Swift und James Corden im Kino

Tanz-Feeling oder Schnarch-Stimmung?
Mit CATS die Bühne wieder einmal auf die Leinwand „tragen“ – KANN das gut gehen? Zur geheimen Premiere waren sogar viele Tänzer/Innen aus der STAGE-School da, um sich dieses Movical zu geben. Was ich und die dazu sagen…:

Am Broadway lief „Cats“

…18 Jahre lang und wurde weltweit adaptiert, unter anderem auch in Hamburg, wo die Produktion fast 15 Jahre lang zu sehen war. Seit der Premiere 1981 ist „Cats“ kontinuierlich auf der ganzen Welt aufgeführt worden. Nach neuestem Stand haben 81 Millionen Zuschauer in 50 Ländern und in 19 verschiedenen Sprachen das Musical gesehen und so zu einer der erfolgreichsten Bühnenshows aller Zeiten gemacht.

CATS im Kino: Judi Dench bekam ihre zweite Chance in CATS dabei zu sein…

ABER wie wird es bei dieser

…Verfilmung sein? Viele hatten sogar Angst davor, hineinzugehen! Ja, richtig gehört, das Wort Angst machte die Runde. Warum? Weil, wenn ein Musical ins Kino gebracht werden würde, könne das nicht gut gehen, meint z. B. eine Redakteurin. Die kam dann gar nicht erst, weil sie sich das nicht antun wolle. Ein Schüler der Stage-School meinte dazu noch ergänzend: „Tja, mein Ding war das echt nicht…!“, als der Abspann lief. Und genau dieser Meinung möchte ich mich anschließen. Nicht nur ich nickte während des schönen Gesangsgejammere ein und schnarchte genüsslich 15 Minuten durch, auch andere hatten neben mir zu kämpfen.

CATS im Kino: Taylor Swift spielt im Musical eine Hauptrolle. 

Andersrum (vom Film auf die Bühne gebracht) ging das ja auch schonmal mächtig in die Hose. Als die TITANIC oder Dirty Dancing in der Neuen Flora für kurze Zeit Einzug hielten, nickten die Leute ebenso reihenweise ein, weil das keine Musicals waren, sondern die Story haargenau nachgeahmt wurde. Dazu muss ich das Haus nicht verlassen, wenn anstatt Tanz-Feeling Schnarch-Stimmung gestreut wird.

Eigentlich ist das Ganze schon

…so lähmend, dass man Gänsehaut bekommt, vor lauter Fremdschämerei (Volksmund) wegen diesem Haufen an schlechter Kritiken, die da heute durch die Newsblätter gepfeffert werden. PRISMA fragt sogar, ob das nicht der schlechteste Film des Jahres sei… ICH sage JA, weil das gar keiner ist und außerdem kaum was Positives dagegen gesetzt werden kann. Da hätte auch noch die Königin von England mittanzen können – ob dann das Einschlafen bei mir verhindert worden wäre, wage ich zu bezweifeln. Ein Flop scheint also, nicht zuletzt durch das Niederreißen der Medien, sehr wahrscheinlich zu sein. Daher sind die Zahlen nach der ersten Woche interessant, die wir uns alle anschauen werden.

CATS im Kino. Lohnt der im Kino?

Der Film verbindet Lloyd Webbers

…unvergleichliche Musik mit einem spektakulären Produktionsdesign, atemberaubender neuer Technologie und unterschiedlichen Tanzstilen zu einem Musical-Ereignis einer ganz neuen Generation.

Unter der Leitung des vielfach preisgekrönten Choreografen Andy Blankenbuehler („Hamilton“, „In the Heights“) zeigt ein Weltklasse-Ensemble von Tänzern klassisches Ballett und zeitgenössischen Tanz, Hip- Hop und Jazz Dance, Streetdance und Stepptanz.

CATS im Kino. Taylor Swift hat zwar ne schöne Stimme, aber…

Universal Pictures präsentiert eine Produktion von Working Title Films in Zusammenarbeit mit Monumental Pictures und The Really Useful Group. Als Produzenten zeichnen Debra Hayward, Tim Bevan, Eric Fellner und Tom Hooper verantwortlich. Hooper und Lee Hall (Billy Elliot – I Will Dance, Rocketman) haben T. S. Eliots „Old Possums Katzenbuch“ und Andrew Lloyd Webbers Musical für die große Leinwand adaptiert. Ausführende Produzenten sind Andrew Lloyd Webber, Steven Spielberg, Angela Morrison und Jo Burn.

Bei der Welt-Premiere in New York feierte sich Universal selbst.

„Cats“ gehört zu den erfolgreichsten Musicals, die jemals auf den legendären Bühnen des Londoner West End und am Broadway gelaufen sind. Premiere hatte „Cats“ 1981 am New London Theatre – mit einer Laufzeit von 21 Jahren am Stück und fast 9.000 Vorstellungen brach es alle Rekorde und schrieb Theatergeschichte. Die Broadway-Produktion wurde 1983 mit insgesamt sieben Tony Awards prämiert, unter anderem als bestes Musical.

Besetzung: James Corden, Judi Dench,
Jason Derulo, Idris Elba, Jennifer Hudson,
Ian McKellen, Taylor Swift, Rebel Wilson
und erstmalig Francesca Hayward
Regie: Tom Hooper
Drehbuch: Lee Hall, Tom Hooper
Basierend auf: „Old Possum’s Book of
Practical Cats” („Old Possums
Katzenbuch“) von T. S. Eliot, Musical
„Cats“ von Andrew Lloyd Webber
Produzenten: Debra Hayward,
Tim Bevan, Eric Fellner, Tom Hooper

Ausführende Produzenten: Andrew Lloyd Webber, Steven Spielberg, Angela Morrison, Jo Burn Andrew Lloyd Webbers weltweiter Musicalerfolg „Cats“ brach alle Rekorde – nun erschafft der oscarprämierte
Regisseur Tom Hooper (The King’s Speech – Die Rede des Königs, Les Misérables, The Danish Girl) mit CATS ein bahnbrechendes Kino-Event, das neue cinematografische Maßstäbe setzt.
Zum herausragenden Ensemble von CATS gehören James Corden, Judi Dench, Jason Derulo, Idris Elba, Jennifer Hudson, Ian McKellen, Taylor Swift, Rebel Wilson und Primaballerina Francesca Hayward, Solotänzerin des Londoner Royal Ballet, in ihrer ersten Kinorolle.

Fazit:

Bei uns fiel der Film durch. Arme Katzen.